SV Lohhof unterliegt den Sparkassen Wildcats Stralsund mit 0:3

Am Samstagabend stand für den SV Lohhof die nächste Herausforderung in der Sparda 2. Liga Pro an. Nach dem Saisonauftakt in Waldgirmes ging es für die Lohhoferinnen auswärts zu den Sparkassen Wildcats Stralsund. Die Gastgeberinnen erwischten dabei den besseren Start und setzten den SVL von Beginn an mit druckvollen Aufschlägen und konsequenten Angriffen unter Druck.

Vor allem in der Annahme fehlte dem SV Lohhof über weite Strecken die nötige Stabilität. Stralsund nutzte dies konsequent aus und erschwerte den Lohhoferinnen damit den Spielaufbau. Zwar zeigte der SVL immer wieder gute Phasen und konnte auch selbst Akzente im Angriff setzen, dauerhaft gelang es jedoch nicht, die notwendige Ruhe und Konstanz in das eigene Spiel zu bringen.

Der erste Satz verlief zunächst ausgeglichen, ehe sich die Wildcats mit zunehmendem Aufschlagdruck und druckvollen Angriffen entscheidend absetzen konnten. Lohhof kämpfte sich immer wieder heran, musste den Durchgang am Ende aber mit 21:25 abgeben.

Auch im zweiten Satz zeigte sich ein ähnliches Bild. Stralsund blieb vor allem im Aufschlag und Angriff konsequent und zwang den SVL immer wieder zu schwierigen Situationen. Die Lohhoferinnen hielten phasenweise gut dagegen, fanden jedoch erneut nicht die nötige Konstanz in der Annahme. Mit 21:25 ging auch dieser Satz an die Gastgeberinnen.

Im dritten Durchgang zeigte der SV Lohhof noch einmal großen Kampfgeist. Die Mannschaft blieb dran und lieferte sich bis in die entscheidende Phase einen engen Schlagabtausch mit den Wildcats. Gerade zum Satzende wurde um jeden Ball gekämpft, doch Stralsund behielt in den entscheidenden Momenten die Oberhand. Mit 23:25 ging auch der dritte Satz knapp an die Gastgeberinnen.

Damit endet die Partie für den SV Lohhof mit einer 0:3-Niederlage (21:25, 21:25, 23:25). Trotz der Niederlage zeigte die Mannschaft erneut, dass sie sich in der neuen Liga nicht verstecken muss. Vor allem die engen Satzverläufe zeigen, dass Kleinigkeiten auf diesem Niveau den Unterschied machen können. An genau diesen Punkten gilt es nun in den kommenden Trainingseinheiten weiterzuarbeiten.

Text: Milica Miljkovic, Foto: Andrè Gschweng