Vom 22. bis zum 25. Oktober 2026 fand der Bundespokal in Schwerin statt. Dort trafen die Auswahlteams der einzelnen Bundesländer aus ganz Deutschland aufeinander. Mit Jana Nesnidal, Marlina Seimel und Luisa Heiduk waren gleich drei Lohhoferinnen Teil der Bayernauswahl und kämpften um den Titel!
Die Bayernauswahl bestritt ihre ersten Gruppenspiele am Freitag und setzte sich dabei jeweils mit 2:0 gegen den VVRP und den TVV durch. Im letzten Gruppenspiel am Samstag mussten sich die Mädels allerdings knapp mit 1:2 dem NWVV geschlagen geben. Trotzdem zogen sie ins Viertelfinale ein, in dem sie einen 2:1-Sieg gegen den WVV erzielen konnten.
Noch am selben Tag kam es im Halbfinale zur Revanche gegen den NWVV. Gegen diese Mannschaft hatte die Bayernauswahl am Morgen noch knapp mit 1:2 verloren. Am Abend zeigte der BVV jedoch eine starke und konstante Leistung und gewann das Halbfinale souverän mit 2:0. Damit war der Einzug ins Finale perfekt!
Dort wartete die Auswahl aus Sachsen, die sich im zweiten Halbfinale gegen die Auswahl aus Baden-Württemberg durchgesetzt hatte.
Im Finale mussten die Mädels aus Bayern zunächst den ersten Satz mit 19:25 abgeben. Doch sie kämpften sich zurück und entschieden den zweiten Satz für sich. Damit stand es 1:1 und der dritte Satz musste die Entscheidung bringen.
Der BVV startete stark in den Entscheidungssatz und ging zunächst mit 3:0 in Führung. Sachsen reagierte jedoch sofort mit einer Auszeit und konnte anschließend bis zum Seitenwechsel einen entscheidenden Vorsprung von 8:4 herausspielen. Diesen Rückstand konnte die bayrische Auswahl nicht mehr aufholen und mussten sich im Finale einem sehr eingespielten sächsischen Team geschlagen geben.
Trotz der Finalniederlage gibt es einen riesigen Grund zur Freude: Bei einem solchen Turnier die Silbermedaille mit nach Hause zu nehmen, ist ein großartiger Erfolg!
Umso mehr freuen wir uns mit unseren drei Lohhoferinnen, die diesen tollen Erfolg gemeinsam mit der Bayernauswahl feiern dürfen.
Wir sind stolz auf euch, Mädels!

Foto: Marlina Seimel; Text: Hannah Mehring
