H2: Start in die zweite Saisonhälfte

Die kurze Trainingspause über die Weihnachtsfeiertage nutzten wir, um unsere Motivationstanks wieder aufzufüllen. Am letzten Wochenende (11.01.2020) ging es im Südosten von München gegen den SV Schwarz-Weiß München und den uns bereits bekannten SF Harteck.

Gegen Schwarz-Weiß München kamen alle Spieler zum Einsatz

Im ersten Spiel des Spieltages konnten wir uns als Schiedsgericht einen Eindruck über die Verfassung der Gegner machen. Es zeigte sich, dass es mit einer guten Leistung eine machbare Aufgabe sein könnte einige Punkte mitzunehmen.
Fest eingeschworen starteten wir gegen Schwarz-Weiß München neu mit Stefan Henke auf der Liberoposition. Zu Beginn brauchten wir einige Zeit, um uns auf dem Feld zu sortieren, was der Gegner ausnutzte und mit 0:4 in Führung gehen konnte. Leider schafften wir es nicht, mehr als 2 Punkte an den Gegner heranzukommen und durch 2 Aufschlagserien entscheid Schwarz-Weiß den ersten Satz für sich. Bis zur Mitte des zweiten Satzes konnten wir den Gegner besser unter Druck setzen und hatten maximal einen Rückstand von 2 Punkten. Wiederum war es eine Aufschlagserie von diesmal 7 Punkten, in der uns kein Punkt gelingen wollte und der Satz ging mit 17:25 an Schwarz-Weiß. Der Gegner konnte auch zu Beginn des dritten Satzes die Ballwechsel dominieren. An diesem Spieltag in der Breite des Kaders eingeschränkt, versuchten wir durch einige Wechsel den Gegner unkonventionell zu beschäftigen und jedem Spieler eine Einsatzzeit zu geben. Mit einem 14:25 ging der Satz und somit das Spiel verdient an Schwarz-Weiß München.

Die konzentrierte Arbeit in Block- und Feldabwehr schafft im dritten Satz die Grundlage für Satzgewinn.

Der SF Harteck ist selbst im unteren Teil der Tabelle angesiedelt und somit ein wichtiger Konkurrent im Abstiegskampf. Weitaus besser fanden wir diesmal ins Spiel und zwangen Harteck gleich zu Beginn beim Spielstand von 8:5 zu einer Auszeit. Durch ein gutes Blockspiel der Hartecker Spieler, die vor allem in ihrer Reichweite uns überlegen waren, gab es in der Mitte kaum ein Durchkommen. Zuspieler Felix Nothdurft musste vermehrt auf die Außenangreifer ausweichen, wodurch unser Spiel durchschaubarer wurde. Der Satz ging mit 14:25 an Harteck. Tobias Sicheneder auf der Mittelblocker-Position sollte Abhilfe schaffen. Mit konzentrierterer Block- und Feldabwehrarbeit konnten wir uns bessere Möglichkeiten im Angriff herausspielen und hielten bis zur Mitte vom Satz auf Augenhöhe mit. Gegen Ende schaffte es Harteck in den entscheidenden Situationen zu punkten und somit ging der Satz mit 20:25 an den Gegner. Niedergeschlagen, aber bereit noch einmal alles in die Waagschale zu werfen starteten wir in den dritten Satz. Motiviert bis in die Socken und mit personellen Rotationen schafften wir es dem Gegner vermehrt unser Spiel aufzudrücken. Andi Weigerstorfer auf der Diagonalposition konnte einige starke Akzente setzen und bedrängt von guten Aufschlägen machten wir es Harteck immer schwieriger ein gutes Zuspiel zuzulassen. Mit einer Vollgas-Mentalität konnten wir nach einem 22:24 Rückstand das Spiel mit großem Kampfgeist 27:25 für uns entscheiden. Im vierten Satz wollten natürlich wir an den erfolgreichen Satzgewinn anknüpfen. Diesmal schafften wir es nicht in der Schlussphase Harteck zu bezwingen und verloren den Satz mit 20:25.

Der Klassenerhalt rückt nach diesem Spieltag weiter in die Ferne. Schreibt uns aber nicht ab, wir werden bis zum Schluss den Kessel mit Kohlen füllen, um mit Volldampf doch noch zu einer Zugüberholung anzusetzen.

Bericht: Andreas Weigerstorfer
Fotos: Benjamin Geibig