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Zu Ihrem ersten Spieltag am 25.09.2016 ging es für die Lohhofer U12 Buben mit 2 Teams nach Unterhaching.Die Ziele waren klar. Lohhof I wollte ein erstes Zeichen setzen und dem starken Feld aus Grafing, Unterhaching und Markt Schwaben zeigen, dass mit Lohhof auch in dieser Saison wieder zu rechnen ist.

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Lohhof II startete, weil U13 Spieler aushalfen außer Konkurrenz. Hier war das Ziel Spielpraxis und Erfahrung zu sammeln. Beides konnten die Lohhofer Buben eindrucksvoll in die Tat umsetzen.

Beginnen wir mit Lohhof II. Hier gab Florian Englisch sein Debüt. Mit den beiden bereits sehr erfahrenen Spielern Raphael Kesselmeyer und Roman Karlinski sammelte er erste Wettkampferfahrung. Frisch dabei, ist er der Größte in der Truppe. So gut wie er sich schon nach so kurzer Zeit präsentierte werden wir sicherlich noch viel Gutes von ihm sehen. Zwar außer Konkurrenz gestartet, so werden Ihnen die drei Siege sicherlich weitere Motivation fürs Training geben.

Lohhof 1 konnte ebenfalls drei Siege einfahren. Insbesondere der 2:1 Sieg gegen Grafing war hart erkämpft. Ein Wechselbad der Gefühle und am Ende mehrere vergebene, bzw. abgewehrte Matchbälle auf beiden Seiten. Unsere Lohhofer Buben hatten am Ende die Nase vorne und freuten sich über den Sieg. Ich bin mir aber sicher, dass wir zwischen den beiden Teams noch heiße Spiele in dieser Saison erleben werden.

Vor über einem Jahr entstand die Idee in der Volleyballabteilung des SV Lohhof wieder ein Internat zu eröffnen. Vergangenes Jahr in den Sommerferien war es dann auch soweit und unser erstes Internatskind Anna-Lena Krön ist eingezogen.

PM_11082016_Volleyballinternat (1).JPGFoto S.Krex: Eine zweite Familie wurde gesucht und gefunden.


Mittlerweile ist nicht nur ein Internatsjahr geschafft, sondern auch das erste Schuljahr und ihre erste Saison beim SV Lohhof. Dabei muss man von Glück reden, dass sie den Weg bis nach Lohhof überhaupt geschafft hat. Eigentlich war die in Bamberg geborene Krön damals in der Leichtathletik aktiv. Erst als ihre Freundinnen zum Volleyball gegangen sind, ist sie mal mitgegangen um es sich anzuschauen. Dann wurde ihr jedoch relativ schnell klar, dass das ihre Sportart ist und werden soll. So kam dann eins zum anderen. Sie lernte das Volleyball ABC beim SC Memmelsdorf, wurde für die Bayernauswahl gesichtet und somit kam dann der Kontakt zum SV Lohhof als Leistungsstützpunkt zu Stande.

„Mein erstes Internatsjahr ist so schnell vorbei gewesen! Ich konnte es gar nicht fassen.“, war die erste Antwort, als wir sie fragten wie sie das Jahr erlebt hat. Lange hat es nicht gedauert, bis sie sich eingelebt und Anschluss gefunden hat. Denn mit Carolin Bauer (Caro) und Johann Heeb (Hansi) und ihrem neuen Verein, hat sie nicht nur Ersatzeltern, sondern gleichzeitig auch eine zweite Familie. „Wir haben sie sehr ins Herz geschlossen und sie ist ein richtiger Teil der Familie geworden.“, freuen sich ihre Ersatzeltern. Neben Caro und Hansi, konnte ebenfalls die Lücke des fehlenden Bruder geschlossen werden. Mit Linda Damerau, Spielerin aus der Bundesligamannschaft die im vergangenen Jahr mit im Internat wohnte, fand sich sehr schnell eine große Schwester. Auch neue Freunde in der Schule und im Volleyball wurden sehr schnell gefunden. Dadurch fiel ihr der Weggang aus ihrem Heimatort Drosendorf relativ leicht. Auch wenn sie knapp über 200 km von Zuhause entfernt ist, bekommt sie die volle Unterstützung von ihrer Familie. So wurde sie auch schon ein paar Mal in Lohhof bei diversen Spieltagen und Meisterschaften gesichtet und unterstützt die 1,82m große Spielerin wo sie nur können. „Das erleichtert mir das Ganze etwas mehr.“ Gerade auf die Stadt München habe sie sich sehr gefreut und wurde auch nicht enttäuscht. „München ist nicht nur eine tolle Stadt, sondern auch super geeignet zum Shoppen.“, erzählt sie uns noch mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht.

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Foto: Leni wurde sehr herzlich beim SV Lohhof empfangen.

Wenn es um ihre Schule geht, kommt sie ein zweites Mal nicht aus dem schwärmen heraus. Bereits bei ihrem ersten „Besuchstermin“ am Carl-Orff-Gymnasium (COG) hat sie sich sofort sehr wohl gefühlt. Allerdings stieg die Nervosität, als der erste Schultag anstand. Aber auch hier verlief alles optimal. Ihre Mitschüler haben sie sofort in die Klassengemeinschaft aufgenommen und der erste Schultag konnte entspannt beginnen. „Da ist mir schon ein echter Stein vom Herzen gefallen, dass es so war.“ Sie hat in der Schulsportmannschaft des COG mitgespielt und nebenbei dafür gesorgt, dass die männliche U18 des SV Lohhof mittlerweile drei neue Spieler hat. Ihr Ziel nicht schlechter zu werden in der Schule hat sie erreicht. Jetzt gilt es für die kommenden 2 Jahre viele Punkte für ihr Abitur zu holen.

Für „Leni“, wie sie liebevoll beim SV Lohhof von allen genannt wird, hat das Jahr sportlich gesehen Höhen und Tiefen gehabt. Die Highlights für sie waren die Teilnahmen bei den Deutschen Meisterschaften im Mai bei der U18 in Offenburg, bei der sie als Stammspielerin die Bronzemedaille mit ihrer Mannschaft holte und der U20 in Sonthofen. Mit der dritten Mannschaft in der Bayernliga war es dahingegen nicht so erfolgreich. „Wir konnten den Klassenerhalt leider nicht halten, aber dennoch habe ich in dieser Saison als Mittelblocker sehr viel gelernt und erlebt.“ Für die kommende Saison wird Leni jetzt als Außenangreifer umgeschult und das Ziel gibt sie ganz klar vor: direkter Wiederaufstieg! „Auch wenn Leni einige Rückschläge einstecken musste, so lässt sie sich nicht davon unterkriegen.“, äußert sich Ersatzmama Caro über ihren Schützling. Die Vorbereitung für die neue Saison hat bereits begonnen, dennoch hat auch Leni jetzt sechs Wochen Ferien. In diesen stand erst ein Lehrgang mit der Bayernauswahl an und gerade verbringt sie zwei Wochen in der Heimat, bei ihrer Familie und Freunden. Dort kann sie am besten vom Volleyball abschalten und neue Kraft tanken, bevor es am 22. August mit der Vorbereitung weitergeht.

PM_11082016_Volleyballinternat (4).jpgFoto R.Burschik: Die ersten Erfahrungen im SVL Trikot konnten in der vergangenen Saison gesammelt werden. Doch es sollen noch mehr werden


Am 13. September startet dann das zweite Schuljahr und ihr Tagesablauf wird wieder ein alter werden. Ob dann immer noch drei Mal pro Woche Nachmittagsunterricht bis halb vier ansteht, hängt vom neuen Stundenplan ab, aber unwahrscheinlich ist es nicht. Was aber schon feststeht, dass wieder 5x Training die Woche hat. Dadurch sind alle Tage sehr gut durchgeplant und strukturiert. „Das brauche ich auch, weil sonst würde ich Schule und Sport nicht unter einen Hut bekommen.“

Als wir mit unserem Gespräch fertig waren wollte Leni, welche Klöße zum Essen über alles liebt, unbedingt noch eine Sache loswerden. Das wollen wir den Lesern selbstverständlich nicht vorenthalten: „Ich möchte mich bei allen bedanken, die mir in meinem ersten Internatsjahr zur Seite standen. Ganz besonders aber meiner Familie, meinen Ersatzeltern Caro & Hansi und Claudi (Claudia Mürle, Stützpunktleiterin), die mir immer da waren, wenn ich etwas gebraucht habe! Und nicht zu vergessen Linda Damerau, die mir sowohl sportlich, als auch schulisch immer geholfen hat.“



Elisabeth Kettenbach war mehrere Wochen mit der Nationalmannschaft unterwegs. Wie die erste Nominierung für sie war und was sie erlebt hat, könnt ihr aus ihrem Tagebuch selbst lesen:

PM_05082016_Lisi Nationalmannschaft (2).jpgFoto R.Burschik: Nach den Spieleinsätzen in der dritten, zweiten und ersten Damenmannschaft folgten auch Einsätze bei der Nationalmannschaft.

 

Ich hatte gar nicht mehr damit gerechnet, der Einladung des Nationaltrainers, Jens Tietböhl, nachkommen zu können. Doch zum Glück konnte ich mein schulisches Praktikum, welches im gleichen Zeitraum stattfinden sollte wie das Trainingslager, verschieben.


So ging es also am 10.07.2016 auf nach Torgelow (Grenze zu Polen), wo ich mit 20 anderen Spielerinnen zwei Wochen ein hartes Trainingslager absolvierte. Am Ende des Trainingslagers fand die Nominierung für das Turnier in Portugal statt. Als mein Name fiel, freute ich mich sehr, dennoch wurde mir erst in diesen Moment klar, dass es nun tatsächlich ernst wurde und ich so eben für die Nationalmannschaft nominiert wurde. Drei Tage später ging es weiter zu einem Zwischenstopp nach Berlin, wo besprochen wurde, wie die kommenden Tage ablaufen werden.


Früh am Morgen ging es dann am 26.07.2016 vom Berliner Flughafen, nach Porto. In Porto hatten wir abends noch eine kleine Trainingseinheit, bevor wir es uns in unseren Betten gemütlich machen konnten.


Der erste Turniertag stand an. Um 7 Uhr gab es Frühstück und um 8:30 Uhr ging es dann auch schon wieder in die Halle zur zweiten Trainingseinheit in Porto. Vor dem Mittagessen, hatten wir noch eine Videoanalyse, bevor wir dann zu unserem ersten Gruppenspiel gegen Italien um 14 Uhr antraten. Dieses konnten wir knapp mit 3:2 gewinnen. Im Anschluss folgten die Spiele gegen die Schweiz und die Niederlande, welche wir 3:0 für uns entscheiden konnten. Auch im Halbfinale konnten wir uns 3:0 gegen Spanien durchsetzen. Im Finale am späten Sonntagabend mussten wir uns dann leider jedoch gegen Italien geschlagen geben.


Ich selbst habe in jedem Spiel meine Einsätze erhalten, was mich sehr glücklich gemacht hat. Es ist ein wunderbares Gefühl für Team Germany spielen zu dürfen. Niemals hätte ich gedacht, dass ich mal dort stehen werde, wo auch schon meine Mutter stand, auf dem Volleyballfeld im Deutschland Trikot.


Es war für mich ein unglaublich tolles Erlebnis. Ich habe eine Menge Neues dazu gelernt und möchte mich auf diesem Wege von Herzen für dieses Erlebnis beim gesamten Trainerstab und Team bedanken!

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Lisi Kettenbach

„Langsam ist es schon zur Tradition geworden.“, begrüßte Marcus von Haniel die rund 130 Anwesenden. Denn die Schlossbrauerei Haimhausen lud erneut zur Jugendabschlussfeier nach Haimhausen ein. Zusammen mit den Eltern und Trainern konnten unsere Jugendlichen die Erfolge der vergangenen Saison feiern.

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Am Donnerstag, den 07.07.2016, kamen viele Spielerinnen und Spieler, Eltern und Trainer zum Brauereigelände der Schlossbrauerei. Auf Grund des EM-Halbfinalspiels Deutschland gegen Frankreich begann die Feier etwas früher als in den vergangenen Jahren. Abteilungsleiter Matthias Kock und Jugendleiterin Michaela Pohl konnten zusammen mit der Familie von Haniel auf eine erfolgreiche Saison 2015/2016 zurückblicken. So wurde die U18 weiblich nicht nur Südbayerischer und Bayerischer Meister, sondern holte auch auf der Deutschen Meisterschaft in ihrer Altersklasse sensationell die Bronzemedaille. Ebenfalls sehr erfolgreich in ihrer Altersklasse war die U13 weiblich. Diese konnte auf der Bayerischen Meisterschaft, der höchsten Spielklasse in ihrem Alter, den 5.Platz erringen. Diese Erfolge wurden besonders hervorgehoben und die Familie Haniel ließ es sich nicht nehmen beide Teams mit einem kleinen extra Geschenk zu überraschen. So freuten sich alle Spielerinnen sehr über ein eigenes langärmliges Laufshirt, gesponsert von der Schlossbrauerei Haimhausen.

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Nach dem offiziellen Teil wurde es etwas gemütlicher. Alle Anwesenden verteilten sich in dem benachbarten Zelt und wurden mit leckerer Pizza versorgt. Ein Großteil blieb noch etwas länger auf dem Brauereigelände zum Public Viewing, denn es wurden extra für das EM-Spiel von Deutschland eine große Leinwand und mehrere Fernseher aufgebaut.


Ehrengast Marcus von Haniel lobte die gute Arbeit von den Spielerinnen und Spielern, aber auch die Arbeit der Trainer. Die Schlossbrauerei übernahm an diesem Abend im Rahmen der Jugendabschlussfeier alle Getränke und das Essen. Im Namen der gesamten Volleyballabteilung und speziell der gesamten Jugend möchten wir ein großes Dankeschön an Familie von Haniel richten, für den tollen Abend und die angenehme Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.

Dieses Wochenende war es soweit, die Lohhofer Buben U12 spielten das langersehnte Turnier zur Südbayerischen Meisterschaft. Und wie schon bei der Oberbayerischen landeten sie in einer Vorrundengruppe mit schweren Gegnern.

Doch hoch motiviert gingen sie in die Vorrunde und lieferten sich dort heiße Wettkämpfe insbesondere mit Unterhaching und Grafing. Am Ende waren sie erschöpft und glücklich Zweiter der Vorrunde hinter Grafing. In der Zwischenrunde ging es dann gegen Eitensheim und um die Qualifikation zur Bayerischen Meisterschaft.

Eigentlich ein Gegner den wir in der Liga immer im Griff hatten, doch dieses mal forderte die harte Vorrunde ihren Tribut, so dass
am Ende des ersten Tages Kondition und Konzentration nicht reichten. – Enttäuscht hieß es erst mal Heim Fahren, Essen, Duschen und Regenerieren.

Am zweiten Tag bewiesen die jungen Lohhofer dann nochmal richtig Charakter. Sie rappelten sich wieder auf, zeigten was ich ihnen steckt. Gegen die heimischen Dingolfinger und Plattlinger behielten sie vor lautstarker Kulisse die Nerven. Sie holten Rückstände auf, wehrten Matchbälle ab und eroberten am Ende den respektablen 9. Platz.

Für die Bayerische Meisterschaft hat es damit leider knapp nicht gereicht doch mit dieser Leistung hat sich Lohhof im Bubenbereich
definitiv wieder zurück gemeldet und wir freuen uns auf mehr von dem jungen Team um Berti Pietsch.

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Fotos: Heidi Weilnhammer