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Nach dem Debakel von Ingolstadt hatten die Spieler des SV Lohhof wieder die Möglichkeit vor heimischen Publikum anzutreten. Als Gegner reiste der SV Donaustauf an, die allerdings ohne gelernte Mittelblocker antraten.

 

Die Taktik von Trainer Oliver Riedl war grundsätzlich darauf ausgelegt die eigentlich starken Mittelblocker aus dem Spiel zu nehmen und den Block auf den Donaustaufer Hauptangreifer Martin Wieser zu konzentrieren.

 

Auf Lohhofer Seite stand zum ersten Mal mit Hartmut Sievers ein erfahrener Mittelblocker zur Verfügung. Sonst waren außer Tobi Kuhn, Felix Kuhn und Kai Müller alle an Bord.

 

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Foto R.Burschik Herren 1 mit starkem Heimsieg

 

Der erste Satz fing vielversprechend an und man führte sehr schnell mit konstant 3-4 Punkten. Unerklärlicherweise kam Mitte des Satzes ein Einbruch in der Konstanz und man reihte Leichtsinnsfehler an Leichtsinnsfehler. Dadurch ging der Satz dann noch mit 19:25 verloren.

 

Nach dem Satzwechsel konnte die Verunsicherung nicht sofort behoben werden und Donaustauf führte schnell mit 6:0. Die Auszeit von Coach Riedl brachte dann die nötige Ruhe wieder in die Reihen der Münchner. Es folgte ein spannender Schlagabtausch in dem der SV Lohhof Punkt um Punkt herankam. Durch mehrere gelungene Side-outs konnten die Lohhofer den Satz dann noch denkbar knapp mit 29:27 für sich entscheiden.

 

Im dritten und vierten Satz nutze die Mannschaft dann endlich die Möglichkeiten die sich aus dem Fehlen der gegnerischen Mittelblocker ergaben und machten das Spiel schnell und variabel. Dem konnten die Donaustaufer nichts mehr entgegensetzen, zumal auch der Lohhofer Block nun immer wieder punktete. So ging der dritte Satz mit 25:21 an die Heimmannschaft. Auch im vierten Satz ließen die Lohhofer diesmal keinen Zweifel daran, wer das Spielfeld als Sieger verlassen wird und beendete den Satz und somit das Spiel mit 25:16.

 

„Der Sieg war wichtig für das Selbstvertrauen. Trotz der anfänglichen Unkonzentriertheiten und dem unnötigen Satzverlust, haben wir das Spiel durch eine kämpferische und letztendlich taktisch gute Leistung gedreht. Phasenweise haben wir so gespielt, wie ich mir das vorgestellt habe!“  lautet das Fazit des Lohhofer Trainers, fügt aber hinzu: „Allerdings müssen natürlich auch berücksichtigen, dass Donaustauf in dieser Besetzung nicht der Gradmesser war!“