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Lohhofs Volleyballerinnen stellen sich beim Tabellenzweiten Erfurt auf ein langes und knappes Spiel ein

Unterschleißheim "Die denken wahrscheinlich, dass wir Favorit sind, weil wir noch nichts verloren haben, aber das sehe ich überhaupt nicht so." Mit dieser Einstellung reisen Trainer Benedikt Frank und die Zweitliga- Volleyballerinnen des SV Lohhof am heutigen Samstag nach Erfurt, zum seit vergangenem Samstag nicht mehr ungeschlagenen Zweiten SWE Volley-Team (19.30 Uhr, Pierre-de-Coubertin-Gymnasium).

"Erfurt ist relativ kompakt, macht wenig Fehler, hat starke Außenangreifer, deren Erfolge sprechen für sich", findet Frank, dass die Favoritenrolle den Thüringern trotz der 0:3-Niederlage des Vorjahressechsten in Sinsheim mindestens genauso gut steht wie seinen Lohhoferinnen. Der 28-Jährige rechnet damit, dass das Spiel "knapp, eng und lang" wird. "Je länger, desto mehr Chancen sind auf unserer Seite", so Frank. Und damit es "lang" wird, "müssen wir sie halt beschäftigen".

Zwei im SVL-Team sind besonders heiß auf das Spiel in Thüringen: Mittelblockerin Anne Klewin, die bis zu ihrem Wechsel nach Unterhaching beim SWE Volley-Team gespielt hat, und Lohhofs neuer Zivildienstleistende Benjamin Koch. Der 19-jährige Schmalkaldener Auswahlspieler, Co-Trainer der SVL-Regionalliga-Damen, hat zuletzt im nur 25 Kilometer entfernten Gotha gespielt und unterstützt nun Frank beim Scouting. Während der eine also hauptsächlich in der Vorbereitung aktiv ist, kann sich Klewin - unterstützt von der Familie auf der Tribüne - am Netz heute Abend voll austoben. Für die Startformation ist die blonde Lehramts-Studentin in jedem Fall gesetzt.

Allzu viele Alternativen hat Benedikt Frank ohnehin nicht. Die beiden erfahrensten Neuzugänge, Inga Lamby (Sonthofen) und Svetlana Georgieva (Allianz Stuttgart), hängen fünf Wochen nach Saisonbeginn immer noch verletzungsbedingt in der Warteschleife. Während Lamby aber wenigstens schon "ein bisschen springen kann" (Frank) und wohl wenigstens schon mal auf der Bank Platz nehmen kann, sieht es bei Außenangreiferin Georgieva nach deren Achillessehnenanriss düster aus. "Das dauert leider Gottes noch ein paar Wochen", müssen sich Frank und die Mannschaft weiter gedulden.

Susanne Menhorn