U15m: Deutsche Vereinsmeisterschaft in Dachau – 14. Platz für den SV Lohhof

Am Wochenende 16.-18.7.2021 fand in Dachau die Deutsche Vereinsmeisterschaft im Beachvolleyball für die U15 statt – und der SV Lohhof war dabei! Nachdem diese Meisterschaft letztes Jahr der Corona Pandemie zum Opfer fiel, war die Freude umso größer, dass sich die Jungs vom SV Lohhof mit einem dritten Platz auf der Bayerischen Vereinsmeisterschaft am 27.06.2021 dafür qualifizieren konnten und in Dachau den 14. Platz erobern konnten!

Insgesamt reisten 36 Teams (18 männliche und 18 weibliche) aus ganz Deutschland an, aus Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg und natürlich Bayern (bei den Jungs: der ASV Dachau, TSV Grafing, TSV Mühldorf und der SV Lohhof; bei den Mädels der TSV Eiselfing und der TV Lenggries).

Ausgerechnet vor diesem Highlight verletzte sich Torben Traut, so dass die Lohhofer Jungs vor allem im Angriff stark geschwächt waren. Mit Torbens Durchschlagskraft wäre vermutlich noch mehr drinnen gewesen. Aber betrachten wir das Spielgeschehen von vorne: Am Freitag 16.7. startete das Lohhofer Team in der Gruppe F mit dem FT1844 Freiburg 1 und Eimsbütteler TV (Hamburg).

Paul Luca Hofbauer, Lukas Weilnhammer, Elias Appel, Max Knoglinger, Marten Endres, Tobias und Fabian Mikulandra (v.li.) gemeinsam mit Trainerin Heidi Weilnhammer

Lukas und Marten konnten ihre „2 gegen 2 Spiele“ jeweils eindeutig gewinnen, das 2. Team unterlag dem jeweils anderen gegnerischen 2. Team und beide Spiele im 4 gegen 4 gingen ganz knapp mit 25:22 an die Gegner. Sehr Schade! Somit wurde der SV Lohhof nur Dritter in der Gruppe und musste ins Überkreuzspiel gegen Kriftel (die am Ende den 4. Platz erreichten) antreten. Auch hier siegte das 1. Team mit Marten und Lukas, aber die beiden anderen Spiele gingen wieder an den Gegner.

Am Samstag 17.7. dann ging es in der Dreiergruppe „SV Lohhof, FT1844 Freiburg 2 und Beach Club Dernbach/Montabaur 1995“ um die Platzierungsrunde 13-18. Platz. Samstag war ein guter Tag! Beide Gegner wurden von den Lohhofer Jungs in allen Spielen besiegt! Marten, Lukas und Max bezwangen Dernbach mit 21:12 sowie Freiburg 2 mit 21:7, Tobi, Fabi und Elias konnten ebenfalls Dernbach mit einem 21:12 besiegen und Elias und Paul Luca gewannen gegen Freiburg 2 mit einem 21:15. Die 4 gegen 4 Begegnungen schloss man ebenfalls mit deutlichem Vorsprung ab! Da ging man wieder frohen Mutes nach Hause!

Die Teams aus Oberbayern (ohne Lenggries): ASV Dachau, TSV Grafing, TSV Mühldorf, SV Eiselfing und SV Lohhof

Am Sonntag 18.7. stand dann nur noch ein Spiel an: gegen den HTV/USC Heidelberg. Würde es Platz 13 oder 14 werden? Wieder gewann Lohhof das erste Duell (mit Marten und Lukas) mit einem 21:16, das zweite Duell jedoch entschieden die Heidelberger klar mit einem 21:6 für sich. Es kam also auf die Begegnung 4 gegen 4 an. Hier konnten sich die Lohhofer letztendlich nicht durchsetzen. Das Spiel ging an Heidelberg. Und somit wurde der SV Lohhof Vierzehnter. Man könnte es aber auch positiv formulieren. Nach vielen Jahren spielen die Jungs vom SV Lohhof bei einer deutschen Meisterschaft mit und zeigen, dass sie auch auf Bundesniveau mithalten können.

Unsere Jungs hatten sich jeweils ein A-, B- und C-Ziel gesetzt. Das A-Ziel („unter die Top 5 zu kommen“) konnten sie nicht erreichen, auch das B-Ziel („unter die Top 9 zu gelangen“ sprich ins vordere Halbfeld zu kommen) war nicht machbar, aber Ihr C-Ziel haben sie erreicht: maximal den 15. Platz zu machen. Das haben sie mit dem 14. Platz übertroffen! Sie hatten auch untereinander ausgemacht, bei einem verschlagenen Satzball Gummibärchen zu spendieren und bei einem verschlagenen Matchball einen Kuchen für alle zu backen. Erstaunlicherweise hat jeder irgendwann mal im Laufe der Meisterschaft den einen oder anderen Aufschlag verschlagen, aber nie einen Satz- oder Matchball. So muss vielleicht doch die Trainerin Heidi Weilnhammer einen Kuchen beim nächsten Training springen lassen – denn mit Kuchen ist alles besser!

Bericht: Heidi Weilnhammer
Foto: Michael Mikulandra, Heidi Weilnhammer