H1: Nach vier Spielen ungeschlagen Tabellenführer

So sehen Sieger aus

Auf ein weiteres: Nach dem man am ersten Spieltag mit nur einem Satzverlust 6 Punkte einfahren konnte, wiederholte sich dieses Glück am folgenden Tag am ersten Heimspieltag in der Bezirksliga im Lohwald erneut, diesmal sogar ohne Satzverlust. Und man spielte u.a. gegen den letztjährigen Absteiger aus der Landesliga, Standortbestimmung also geglückt.

Leider konnte Herren 2 keine Punkte zu Hause einfahren, aber man bekam schon mal einen Vorgeschmack auf die nächsten Runden zu sehen, denn mit Dachau IV stehen doch einige Länderspiele auf dem Parkett.

Aber zum Spieltag der Herren 1: Germering im ersten Spiel kam wie Lohhof mit vielen Spielern zum Spieltag und zeigte sich auch sehr spielfreudig. Doch Lohhof I zeigte in diesem munteren Spiel keine großartigen Schwächen und gewann nach einer Aufschlagserie von Marco Hammerschmidt den ersten Satz souverän 25:13. Der nächste Satz wurde etwas aufregender und man konnte sich erst zum Satzende etwas absetzen um diesen Satz mit 25:19 zu gewinnen. Gerrit Zeitler spielte in dieser hektischen Phase für den bis dahin gut aufgelegten Martin Friedrich zu, und konnte mit seiner ganzen Erfahrung und Blockhöhe das Spiel souverän in unsere Bahnen lenken. In dieser Aufstellung wurde auch der 3. Satz zu Ende gespielt, wobei in diesem Spiel alle Aussenangreifer ihr Können zeigen durften. Der 3. Satz wurde dann wieder deutlicher mit 25:17 gewonnen.

Im zweiten Spiel kam es nun zu einem vermeintlichen Spitzenspiel. Der SF Harteck war mit hohen Zielen als Absteiger in die Saison gestartet und sicherlich ein Mitfavorit in dieser Bezirksliga. Also hiess es von Anfang an, den Gegner in die Schranken zu weisen und gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen. Der erste Satz um Kapitän Lars Hohensee wurde dann auch recht sachlich und ohne grosse Probleme mit 25:18 gewonnen, wobei sich immer vor allem Marco Hammerschmidt und Mittelblocker Andreas Tafelmayer mit wuchtigen Angriffen durchsetzen konnten.
Im zweiten Satz durfte Boyan Mihaylov auf die Diagonalposition und legte los wie die Feuerwehr. Trotzdem schlich sich etwas der Fehlerteufel ein und man lag schnell mit 6:8 zurück, was ein bisschen Hektik auf dem Spielfeld erzeugte. Mit dem erneuten Wechsel von Gerrit als Zuspieler kam wieder Zuversicht und Ruhe aufs Feld und der Satz wurde gedreht. Leider auch die Stimmung im Spiel, denn Harteck erkannte nun, dass wohl nicht viel zu erben wäre und fing an, immer lauter und aggressiver zu werden. Nach dem Lohhofer Satzgewinn mit 25:19 gab es dann beim Seitenwechsel eine Tätlichkeit, die in diesem Sport einfach nichts zu suchen hat.
Damit gab es natürlich erstmal ein paar Diskussionen, bevor man angestachelt von dieser Situation wieder Volleyball spielen konnte. Lohhof führte von Anfang an mit 2-3 Punkten durchgehend bis man kurz vor Schluss wieder etwas den Gegner unnötig aufbaute. Wohl dem, der einen Lars Hohensee einwechseln kann: Mit ihm kam die Souveränität zurück aufs Feld und man konnte den Spieltag mit 25:22 als knappsten Satz und damit 3:0 beenden.
Was bleibt als Fazit zu sagen? Lieber suchen wir die Zahnprothesen vom Schiedsrichter auf dem Boden als uns vom Gegner schlagen zu lassen. Tabellenführer mit einem Satzverlust – Saisonstart mehr als geglückt. Alle haben gespielt und Gerrit aus dem Nichts kann man also auch zuspielen lassen. Trotzdem ist hoffentlich Daniel Sturm bald wieder fit – für ihn ist er nämlich eingesprungen.

Für Herren 1 spielten: Z: Martin Friedrich, Gerrit Zeitler; D: Lars Hohensee, Boyan Mihaylov, L: Andreas Balser; AA: Tom Kasper, Fabian Weiland, Vedran Dusanic, Marco Hammerschmidt; MB: Thomas Prosser, Andreas Tafelmayer, Nico Fontein

Bericht: Christian Mürle
Foto: Christian Mürle