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Am vergangen Wochenende fand in der FOS/BOS-Halle in Unterschleißheim die Südbayerische Meisterschaft der weiblichen U18-Jugend statt. Mit dabei die Mädels vom Gastgeber SV Lohhof.

In der Vorrundengruppe traf der Lohhofer Nachwuchs gleich auf prominente Gegner: die Roten Raben aus Vilsbiburg waren mit ihrer U18 nun eine Woche nach dem Zweitligateam wieder in den Münchner Norden gekommen. Ein Wiedersehen also mit den beiden Zweitligaspielerinnen Amelie Busch und Elisabeth Kerscher auf Vilsbiburger Seite. Nach etwas verschlafenem Start hielten die Lohhoferinnen um Kapitänin Paula Hummel aber mehr als nur dagegen. Vom Niveauunterschied nichts zu spüren spielten sich die Lohhoferinnen immer besser in den Satz hinein, der am Ende mit 25:19 nach Lohhof ging. Nach nur einer Woche gemeinsamen Trainings aber für das Trainerduo Saskia Seimel und Michaela Pohl nichts Außergewöhnliches, denn die U18 setzt sich aus Mädels des Lohhofer Drittligateams sowie der Bayernligamannschaft zusammen. Verstärkt wird das Team von den beiden in Mauerstetten groß gewordenen Mädels Chiara Lukes und Simona Dammer. Der zweite Satz, der mit 25:12 gewonnen werden konnte, war dann eine fast schon deutliche Angelegenheit. Im nächsten Spiel wartete der TV Bad Tölz auf die Mädels. Und man war gewarnt, hatte Bad Tölz doch auf der Oberbayerischen Meisterschaft den letztjähren DM-Teilnehmer Planegg im Halbfinale aus dem Wettbewerb gekegelt. Mit einer konzentrierten Leistung setzte das Team die Vorgaben der Trainer um und konnte einen klaren 2:0-Erfolg (25:18 und 25:11) verbuchen. Im letzten Gruppenspiel wartete dann der schwäbische Meister Langweid auf die Mädels. In diesem Spiel blitzte auf, was die Mädels zu spielen vermögen und so schien der 2:0-Sieg (25:15, 25:5) zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel war für die Mädels der Samstag als Gruppensieger abgeschlossen.

Am Sonntag hieß es dann erstmal fast ausschlafen. Durch den Gruppensieg hatte man die erste Spielrunde komplett frei und stieg dann direkt mit dem Halbfinale in den Sonntag ein. Jetzt wartete der Nachwuchs des Erstligisten Straubing auf das Lohhofer Team. Und da erspähte man auf Straubinger Seite gleich mehrere altbekannte Gesichter: der letzte Saison noch in Lohhof tätige Basti Pourie, der sein A-Trainer-Praktikum in Straubing machte, kam ebenso in die Halle wie die am Samstag noch erkrankte Erstligaspielerin Valbona Ismaili. Schien als müsste Straubing für dieses Spiel ein wenig aufrüsten. Lohhof begann beherzt und setzte sich im ersten Satz mit 25:23 durch. Leider wurde dann ein klein wenig der Fuß vom Gas genommen und es entstanden einige leichte Fehler, die Straubing wieder ins Spiel brachten. Mit 22:25 ging der zweite Satz an die Gäste, der Tiebreak musste die Entscheidung bringen. Und es lief gar nicht für die Lohhofer Mädels. Ein hohes Maß an Nervosität war auf dem Spielfeld zu spüren, zudem kam Valbona immer besser ins Spiel. Erst bei 2:10 schienen die Lohhoferinnen aufgewacht zu sein. Punkt für Punkt kämpfte sich das Team heran und der Straubinger Vorsprung schmolz. Die Aufschläge kamen wieder druckvoll, die Abwehr stand beherzt auf dem Feld und die Angriffsaktionen waren mutig und schlau zugleich. Beim Stand von 11:14 dann Matchball Straubing. Doch Lohhof sicherte sich den Ballwechsel und ein Aufschlagpunkt von Chiara Lukes brachte Lohhof auf 13:14 heran. Nach einer Straubinger Auszeit sorgten die Lohhoferinnen dann selber für den fehlenden Straubinger Punkt. Straubing im Halbfinale und Lohhof musste ins entscheidende Spiel um den dritten Platz und das letzte Ticket zur Bayerischen.

Nun hieß es also die Enttäuschung schnell wegstecken, nochmal Energie tanken und selbstbewusst ins nächste Spiel schauen. Dort wartete der Turnerbund München mit dem amtierenden Deutschen Meister der U14 auf, den Mädels, die als VCO München in der Bayernliga Spielerfahrung suchen. Das Team um Nationalspielerin Celine Jebens erwischte allerdings keinen guten Start in das von Lohhof dominierte Spiel. Druckvolle Aufschläge, mutige und schön herausgespielte Angriffe sowie gutes Mannschaftsspiel verhalfen den Lohhofer Mädels zu einem deutlichen 25:16 im ersten Satz. Man war allerdings gewarnt, nun den Druck weiter aufrecht zu halten, denn München hatte tags zuvor die Straubingerinnen geschlagen und auch da den ersten Satz sehr deutlich verloren. Doch Lohhof ließ nicht zu, dass die Münchnerinnen ihnen die Teilnahme an der Bayerischen vermiesten. Weiterhin druckvolle Aufschläge, gutes Blockstellungsspiel und beherztes Angreifen ließen auch den zweiten Satz nach Lohhof gehen.

Fazit: als Dritter weiter gekommen und damit die Chance auf eine neuerliche DM-Teilnahme gewahrt.

Es spielten: Simona Dammer, Marlene Freudenberg, Julia Haberl, Paula Hummel, Annika Kraft, Chiara Lukes, Lena Müller, Louisa Neupärtl, Linda Sonntag, Maxima Wiesmüller und als humpelnder Daumendrücker Nathalia de Vries