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Die Deutschen Meisterschaften 2018 mit 16 Mannschaften fanden am Wochenende 12.-13.05.2018 in Bretten statt. Mit viel Teamgeist und Einsatz gewinnt das Team aus Lohhof als bester bayerischer Vertreter die Bronzemedaille. Deutscher Meister wird der TV Berlin vor dem SCU Emlichheim.

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Glückwunsch (Foto: Müller)

Unsere Mannschaft ist ein bunter Mix aus Spielerinnen, alle aus verschiedenen Ecken des Landes mit verschieden Qualtäten und Talenten und ganz unterschiedlichen Charakteren. Doch wir alle haben eines gemeinsam: Unsere Liebe und Leidenschaft für den Volleyballsport. Genau das macht uns aus, und genau das haben wir auch auf der Deutschen Meisterschaft U20 allen gezeigt.

Gewiss ohne optimale Vorbereitung und auch „nur“ als zweiter aus Bayern sind wir mit umso größerer Motivation und Vorfreude am Freitag nach Bretten angereist. Nach einem letzten gemeinsamen Training stand dem Start der Deutschen Meisterschaft am nächsten Tag also nichts mehr im Wege.

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Auf geht’s, 16 Teams und die Schiedsrichter sind bereit (Foto: Müller)

Und so begann Samstag früh die Gruppenphase. Wie so oft brauchten wir das erste Spiel um so richtig in das Turnier rein zu kommen, trotz dessen konnten wir uns gegen den TV Rottenburg den ersten Sieg des Wochenendes mit den Satzergebnissen 25:17 und 25:21 sichern. Im Anschluss stand das Spiel gegen den USC Münster, einer der Favoriten dieser breitaufgestellten Meisterschaft an. Den ersten Satz konnten wir mit 25:18 für uns entscheiden, im darauffolgenden konnten wir unsere Leistung leider nicht halten und verloren mit 20:25. Somit galt es noch einen dritten Satz, den Tiebreak zu bestreiten, welchen wir wiederrum mit 15:9 gewinnen konnten. Damit hatten wir, wenn auch knapp, den zweiten Sieg in der Tasche. Dass das Spiel gegen die starken Münsteraner seinen Tribut gefordert hatte, merkten wir in unserem letzten Gruppenspiel gegen den TG Bad Soden. Doch obwohl wir unsere Leistung vom vorhergegangenen Spiel nicht wieder abrufen konnten, gewannen wir auch dieses Spiel deutlich in zwei Sätzen mit jeweils 25:17. In Folge wurden wir, nicht ganz erwartet, Gruppenerster und waren - volleyballerisch gesehen - für den Tag fertig. So hatten wir genug Zeit uns zu regenerieren. Das tat richtig gut.

Am nächsten Tag galt es im Viertelfinale den altbekannten Gegner, die Roten Raben aus Vilsbiburg, zu besiegen. Im bayrischen Finale ein paar Wochen zuvor, ließ uns die Mannschaft aus Niederbayern wenig Chance und besiegte uns deutlich. Es stand also noch eine Rechnung offen, was jeden einzelnen aus der Mannschaft zusätzlich puschte, sein Bestes zu geben.
Und so kam es, dass wir in aller Frühe am Sonntag unser Spiel um den Einzug ins Halbfinale den ersten Satz gegen den so hoch eingeschätzten Gegen in allen Elementen klar dominierten. Schon in der ersten Hälfte des Satzes schafften wir es uns abzusetzen und holten wir uns das eins zu null mit einem Ergebnis von 25:14. Von diesem deutlichen Ergebnis ließen wir uns jedoch nicht täuschen, warfen uns weiter mit allem was wir zu bieten hatten in dieses Spiel und erreichten mit dem Ausgang des zweiten Satzes 25:17 das Halbfinale. Die Bronzemedaille war uns jetzt schon sicher … ein Erfolg, den wir niemals auch nur erträumt hätten, den wir uns aber durch einen außerordentlichen Teamgeist und gnadenlosen Kampfwillen redlich verdient hatten.

Derweil hatte sich auch der VT Berlin als unser Gegner für das Halbfinale qualifiziert, die sicherlich größte Mannschaft des Turniers. Wir wussten von Anfang an, dass es uns die Berlinerinnen nicht leicht machen würden. Genauso kam es und wir starteten in den ersten Satz des Spiels um den Einzug ins Finale mit einem satten Rückstand von bis zu acht Punkten Differenz. So stand es gen Ende des Satzes 17:23 für den Gegner, doch aufgeben gibt es bei uns nicht. Tatsächlich konnten wir diesen großen Rückstand noch aufholen und den Satz letztendlich noch mit 26:24 gewinnen. Der zweite Satz begann ähnlich wie der erste, doch ließen sich die Berlinerinnen den Satzgewinn diese Mal nicht nehmen uns so mussten wir mit einem Ergebnis von 22:25 ein weiteres Mal in den Tiebreak. Auch hier dominierte das Team aus der Hauptstadt, vor allem mit ihrem guten und hohen Block, von Anfang an und zog mit einem Endstand von 15:5 in das Finale ein.

Es blieb also beim dritten Platz mit der Bronzemedaille. Auch wenn wir im Kampf um den Titel diesmal knapp vorbei gegriffen haben, sind wir mit diesem Ergebnis mehr als glücklich und stolz. Nicht nur auf die hervorragenden Leistungen, die jeder aus dieser Mannschaft abgeliefert hat, sondern auch auf die Freundschaft und der Zusammenhalt, die dieses Team verbindet.

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Ein klasse Team … (Foto: Müller)


An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ausdrücklich ganz herzlich bei unserem Trainerteam aus Bastian Pourie und Claudia Mürle, sowie unserer Physio Ann-Christin bedanken, die selbstverständlich mit zum Team gehören. Wir können uns glücklich schätzen mit euch diesen Weg gegangen zu sein und sind uns sicher, dass es keine bessere Unterstützung hätte geben können. Ebenso möchten wir uns für die Unterstützung aller Familienmitglieder und Freunde bedanken, die so zahlreich erschienen sind. Ihr habt dazu beigetragen, dass die Deutsche Meisterschaft 2018 ein Erlebnis war, das keiner von uns jemals vergessen wird.
Eure U20

Bericht: Emily

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