• 1_Damen1.jpg
  • 2_Herren1.jpg
  • 3_Damen2.jpg
  • 4_Herren2.jpg
  • 5_Damen3.jpg
  • 6_Damen4.jpg
  • 7_Damen5.jpg
  • 8_Jugend männlich gesamt.png
  • 9_Gesamt Jugend.png

Berlin-Brandenburg kann gegen SVL nicht gewinnen und beschert Volleyball-Seniorinnen 3. Platz bei der DM

VON SILKE NÖRENBERG

Lohhof – Mit der Bronzemedaille im Gepäck sind die SVL-Volleyballseniorinnen von der Deutschen Meisterschaft der Altersklasse Ü37 in Fellbach nach Lohhof zurückgekehrt. Das ist, im Vergleich zum Vorjahr, auf dem Stockerl zwar eine Stufe niedriger. Doch angesichts des nicht gerade optimalen Starts in das zweitägige Turnier über Pfingsten ein echter Erfolg.

Denn gegen den Vorjahresvierten Telekom Post SV Bielefeld standen die Lohhoferinnen im ersten Gruppenspiel dermaßen neben sich, dass sie schneller verloren hatten, als sie schauen konnten. Und als Lohhof nach verlorenem ersten auch im zweiten Satz gegen die VG Ilsede im zweiten Gruppenspiel deutlich ins Hintertreffen geriet, schienen die gesellschaftlichen Aspekte des alljährlichen Stelldicheins der Altmeister massiv in den Vordergrund zu rücken. Doch irgendwie war es für Party noch zu früh, „und wir haben uns dann einfach gesagt: Jetzt oder nie“, berichtet SVL-Angreiferin Birgit Herzum.

Die Entscheidung fiel für jetzt: Mit 2:1 sicherte sich das SVL-Team um die Ex-Nationalspielerinnen Terry Schättler und Gudrun Burschik das Spiel und durfte nach der Schützenhilfe der Bielefelderinnen, die Ilsede schlugen,aufatmen: Überkreuzspiel erreicht, und dass da ausgerechnet der Berlin Brandenburger SC auf Lohhof wartete, war wieder Glück: „Irgendwie haben die ein Lohhof-Syndrom“, erklärt Herzum. „Wir kennen uns jetzt schon seit Jahren, und gegen uns hören sie immer auf.“ So auch diesmal, wobei auch die SVL-Crew so langsam auf richtiger Betriebstemperatur lief und 2:0 gewann.

Allerdings wurde der Lauf im anschließenden Halbfinale wieder jäh gestoppt, doch die Niederlage gegen den alten und neuen Deutschen Meister in der Altersklasse Ü37, den TV Fischbek, geht in Ordnung. Der Sieg im Spiel um Platz drei gegen Bielefeld war dann zwar kein richtiges Dankeschön für die Schützenhilfe in der Vorrunde, doch Revanche musste eben auch sein. „Und wir haben ihnen dann unseren Sekt geschenkt“, hebt Birgit Herzum hervor, also kam der gesellschaftliche Aspekt auch nicht zu kurz. Und sportlich rundet dieser dritte Platz der Seniorinnen das bislang erfolgreichste Jahr des SVL perfekt ab: Gold und Silber für die U-16 Mädchen und Buben, jetzt Bronze, dazu der Doppelaufstieg der Frauen in Liga eins und zwei.

SV Lohhof: Almuth Behrisch, Gudrun Burschik, Birgit Herzum, Martina Mattner, Ute Meyndt, Sigrid Niemczyk, Jutta Pollack, Angelika Reith, Birgit Richter, Terry Schättler; Betreuer: Almut Kemperdick-Neumaier und Wolfgang Bayer.