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Das Pfingstwochenende, an dem traditionell die Deutschen Volleyballmeisterschaften der Seniorinnen stattfinden, war nicht das Wochenende der Lohhoferinnen.

„Bayern verliert die Champions League, ein Busreifen wurde uns zerstochen, ein Radfahrer ist uns hinten reingefahren und unsere Leistung war bescheiden“, resümiert SVL-Angreiferin Birgit Herzum, die krankheitsbedingt ihre Mannschaft selbst auch gar nicht unterstützen konnte.

Es war viel Pech im Spiel, und nach zwei knappen Vorrundenniederlagen in der Altersklasse Ü37 gegen den TV Hanau (1:2) und die VG Ilsede (1:2) erreichten die Lohhoferinnen erstmals nicht die Finalrunde.

Somit ging es am zweiten Tag nur noch um die Plätze neun bis zwölf – eine ungewohnte Situation für die ehemaligen Serienmeisterinnen. Zwar kamen die Lohhoferinnen um die Ex-Internationalen Gudrun Burschik (ehemals Witte) und Terry Schättler (ehemals Place-Brandel) gegen den RW Bautzen (2:0) zu ihrem ersten Erfolgerlebnis, doch es blieb das einzige an dem Wochenende: Im Abschlussspiel mussten die Bayerischen Meisterinnen, wiederum im Tiebreak, den Saarbrückerinnen Platz neun überlassen.

Wie es mit der Mannschaft weitergeht und ob es vielleicht noch weitere Spielerinnen, wie vor der Deutschen Meisterschaft Sigrid Niemczyk und Angela Reith, in die nächsthöhere Altersklasse zieht, ist ungewiss. Birgit Herzum ist jedoch optimistisch, dass es weitergeht und wieder ein Lohhofer Team antritt, um es mit dem neuen Deutschen Meister Alemannia Aachen aufzunehmen: „Die Stimmung im Team war prima, die Feier nett, und wir planen im nächsten Jahr einen neuen Anlauf zu nehmen.“

SVL-Seniorinnen Ü37: Jutta Pollak, Almuth Behrisch, Conny Kallinger, Babara Ramstötter, Tina Mattner, Gudrun Burschik, Daniela Stelzl, Terry Schättler, Uschi Kerschbaum-Kettenbach, Birgit Herzum, Almut Kemperdick-Neumaier (Coach)