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Eine angenehme Voraussetzung beim Smart Beach Cup auf Sankt Peter Ording war die direkte Startmöglichkeit im Hauptfeld. Auf dem 11 Platz gesetzt durften wir also den Freitag als freien Tag nutzen. Direkt aus Hamburg starteten wir nach einem gemütlichen Frühstück und konnten sogar die eine oder andere Windböe austesten bevor es dann Samstag gegen Ferger/Schneider im ersten Spiel losging. 

Wir freuten uns schon riesig auf den Wind. Und während sich das andere Team noch einzuschlagen versuchte - übten wir uns in Aufschlägen. Die Taktik war folgende: Wenn man sich gegen den Wind in die Mitte des Feldes stellte, musste man 2 Meter links neben dem Pfosten anvisieren - dann gingen die Aufschläge ins gegnerische Feld. Bei Mitwind musste man die Antenne anvisieren dann ging der Ball an die entgegengesetzte Linie. Nachdem wir dies also rausgefunden haben wurde von unserer Seite wild gebaggert. Drei Mal spielen war genauso sinnlos wie einschlagen oder einspielen. Diese Taktik ging voll auf. Mit einem klaren 2:0 (21:16, 21:16) haben wir unser erstes Spiel gewonnen. 

Die zweite Gewinnerrunde verlief dann deutlich spannender. Gegen Krebs/Ottens gab es viele lange Ballwechsel und drei Sätze mit dem besseren Ende für den Gegner mit 15:12. 

Nachdem wir mit ein paar bekannten Gesichter über unsere perfekte Ausstattung mit Gummistiefeln gesprochen haben, wurde es immer „windstiller“ zumindest im Vergleich zum ersten Spiel. Gegen die Overländers entschieden wir uns also auch mal 3 Mal zu spielen. Während wir im ersten Satz noch einem Rückstand hinterherliefen, war der zweite Satz dann relativ eindeutig. Ein Spiel mehr im Soll auf unserem Spielerkonto. 

Das vierte Spiel des Tagen ging gegen Arnoldt/Welsch. Nach einem fulminanten Start mit 21:9! wollten wir wohl noch ein wenig spielen und gaben den zweiten Satz zu 16 ab. Der dritte Satz war dann ein Kraftakt. Beim Spielstand von 7:4 für uns mussten wir eine Medical Time Out nehmen. Der Körper meinte die Wetterverhältnisse nicht zu mögen und bescherte Vale einen fiesen Krampf im linken Oberschenkel. Mehr durch Adrenalin und rumgeschreie konnten wir den 3 Satz zu 10 für uns entscheiden. 

Was ist das los?? Wir sind am Sonntag noch mit dabei. Nach dem wir also richtig lecker gespeist haben und viel Magnesium getrunken haben machten wir eine Taktik für Sonntag morgen klar. 

Gegen Körtzinger/Seyfferth erhofften wir uns eigentlich viel Wind. Denn wir können damit beide ganz gut. Dennoch war an diesem Samstag fast Windstill. Fast kampflos mussten wir uns also hier ergeben. Ein klares 2:0 für den späteren Turniersieger bescherte uns den 5. Platz. 

Trotzdem glücklich und zufrieden packten wir unsere 7 Gummistiefel ein und traten entspannt die Heimreise an.