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Dieses Wochenende stand eines der traditionsreichsten Turniere der Deutschen Tour an – das Strandturnier in St. Peter- Ording. 

Hochmotiviert sind wir nach guter Vorbereitung - unter anderem mit den Olympiasiegerinnen Ludwig/Walkenhorst – an die Nordsee „getuckert“.  Es sollte ein ganz besonderes Wochenende für uns werden. Allein schon, weil wir als Team uns für dieses Turnier eine ganz besondere Unterkunft ausgesucht haben: Gemeinsam mit der Familie haben wir ein kleines Campinglager direkt am Strand aufgeschlagen, genächtigt wurde in Annas kleinem Wohnwagen „Knausi“. 

Der Blick aus dem Fenster um 7 Uhr früh am Samstag versprach allerdings nichts Gutes. Es war über Nacht extrem stürmisch und regnerisch geworden; an Beachvolleyball war nicht zu denken. So wurde direkt die erste Runde um eine halbe Stunde nach hinten verschoben.

Nach der Verzögerung ging es dann trotz immer noch sehr widriger Bedingungen „auf in den Kampf“. Die Taktik war klar: der Wind ist dein Freund, nutze ihn! 

Und so haben wir mit super Aufschlägen, schnellem Spiel und vielen zweiten Bällen den ersten Sieg einfahren können. 

Auch im zweiten Spiel wollte der Wind seine Rolle nicht abgeben. Wieder haben wir die „Challenge“ angenommen, den Wind genutzt und mit tollen Aktionen Sieg Nummer Zwei verbuchen können. 

In Spiel Nummer Drei wartete nun ein „Dicker Brocken“ auf uns. Setzliste 1 (wir) gegen Setzliste 4 (Körtzinger/Seyfferth). Mittlerweile war der Wind weniger geworden und sogar die Sonne zeigte sich von ihrer schönsten Seite. In beiden Sätzen wogte das Spiel hin und her. Durch gute Aufschläge und eine aufmerksame Abwehr mit dem nötigen „Killerinstinkt“ konnten wir uns den ersten Satz sichern. Der zweite Satz glich zunächst dem Ersten. Die Führung wechselte ständig, bis Körtzinger/Seyfferth sich etwas absetzen konnten. Durch ein starkes Finish konnten wir den Satz dann aber doch noch für uns entscheiden. Damit hieß es 2:0 und Halbfinale! Pure Freude!

Auch am Finaltag zeigte sich St. Peter- Ording von seiner windigen Seite. 

Leider konnten wir im Halbfinale nur teilweise an unsere sehr guten Leistungen vom Samstag anknüpfen. Vor allem am Druck des Aufschlags mangelte es. So mussten wir uns mit 1:2 geschlagen geben, die Enttäuschung war uns beiden ins Gesicht geschrieben. 

Wir hatten nur kurz Zeit, uns von der Niederlage zu erholen. Im Spiel um Platz Drei ging es gegen Altbekannte: Das Bayrische Duo Karnbaum/Niemczyk. Vor einem vollen Center Court lieferten wir uns ein Duell, was es in sich hatte. Den hart umkämpften ersten Satz konnten wir für uns entscheiden. Leider sind wir nicht gut in den zweiten Satz gestartet und haben nicht ins Spiel gefunden. Mit viel Kampfgeist und Willen ging es dann in den entscheidenden Tie-Break. Wieder ging es hin und her. Leder fehlte es, wie auch schon im Halbfinale zuvor, am Druck des Aufschlags. Denkbar knapp mussten wir uns mit 13:15 geschlagen geben. Wieder einmal Edelmetall knapp verpasst..

Trotzdem können wir zufrieden mit dem Wochenende sein! Endlich haben wir an einem Turniertag eine konstant gute Leistung abrufen können und uns direkt ins Halbfinale gespielt. Darauf sind wir stolz und mit diesem Gefühl werden wir in das nächste Turnier in Hamburg gehen. 

 

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