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Die Vorzeichen waren eigentlich Gute: je länger die Saison andauerte, umso besser fanden Yani und ich ins Spiel und umso besser wurden die Platzierungen. Gerade der gute 4. Platz beim Supercup in Kühlungsborn sollte uns Sicherheit und ein gutes Gefühl geben - eigentlich.

Schon die Anreise in den "Pott" hatte es in sich: Während Yani aus Berlin ohne Probleme nach Duisburg fand, ging auf der Strecke von Hamburg gen Westen streckenweise nichts. Die Fahrt dauerte mit 7 Stunden gut doppelt so lange wie normalerweise. Die Konsequenz: Keine Zeit mehr für ein Teamtraining vor Ort.

Soviel vorweg: Das Turnier in Duisburg war schneller beendet, als uns beiden lieb war. Das fehlende Teamtraining könnte vielleicht ein kleiner Aspekt für unsere Leistung sein, dennoch ist es bei weitem keine Erklärung für unser nicht sehr gute Leistung. 

Unsere beiden Spiele haben sich recht ähnlich gestaltet: Durch viele Fehler in allen Bereichen sind wir jeweils in den ersten Sätzen nicht ansatzweise an unsere Normalform herangekommen. So hieß es im ersten Spiel zunächst 0:1 nach Sätzen, darauf folgte eine Phase des "wir haben uns gefangen" und ein recht souveräner gewonnener zweiter Satz. Im dritten Satz war schnell eine Führung erspielt, aber gerade die Sicherheit ließ uns beide im Stich und so mussten wir trotz Matchbällen leider ein 1:2 verbuchen. Auch im zweiten Spiel lief es nach dem schnell abgehakten Satzverlust aus Durchgang eins wieder deutlich besser. Allerdings fehlte in vielen Aktionen die nötige Sicherheit und Überzeugung. Wir haben beide gekämpft bis zum letzten Punkt, mussten aber nach der Verlängerung bei 24:26 die Nierderlage hinnehmen.

Ein 13. Platz, das war nicht einfach. Schnell war aber entschieden: Mund abputzen, die nächsten zwei Wochen an den Defiziten arbeiten und dann voller Überzeugung in den wichtigen Supercup in Binz auf Rügen gehen.