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Beim zweiten Super Cup der Saison am Ostseestrand von Kühlungsborn spielten Wind und Regen eine große Rolle. Deshalb war es für alle Teams von entscheidender Bedeutung sich so schnell und gut wie möglich auf die ständig wechselnden Bedingungen einzustellen.

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Foto: Hoch Zwei/Malte Christians

Im ersten Spiel gegen das Nachwuchsteam Arnholdt/Welsch, welche erst vor Kurzem mit einem 3. Platz auf der U22 EM zu überzeugen wussten, gelang es uns besser die schwierigen Verhältnisse in den Griff zu bekommen. Mit einem 2:0 Erfolg (21:12/21:18) zogen wir in die 2. Gewinnerrunde ein und trafen einmal mehr auf Behrens/Schumacher. Hier zeigten unsere Gegnerinnen ein konstant starkes Spiel, dem wir leider nicht viel entgegensetzen konnten. Folglich verloren wir 0:2 (16:21/14:21). Das nächste Spiel gegen die Kanadierinnen Gordon/Saxton entwickelte sich zu einem wahren Krimi. Im ersten Satz konnten wir uns schnell mit ein paar Punkten absetzen und gewannen deshalb 21:14. Der zweite Satz lief genau andersrum und die Kanadierinnen konnten nun ihrerseits vor allem Dank starker Sprungaufschläge punkten. Gegen Ende des Satzes kamen wir immer näher, konnten mehrere Satzbälle abwehren und uns sogar eigene Matchbälle erspielen. Letztlich gelang es uns leider nicht eine der vorhandenen Breakchancen zum vorzeitigen Sieg zu nutzen und wir verloren den Satz äußerst ärgerlich 29:31. Davon ließen wir uns allerdings überhaupt nicht aus dem Konzept bringen und gewannen den dritten Satz 15:11. 

Jetzt ging es gegen Kiesling/Klinke um den Einzug in den Sonntag. In beiden Sätzen entwickelte sich ein enges Spiel, welches wir am Ende jeweils mit 21:19 für uns entscheiden konnten. Ein langer Tag lag nun hinter uns und wir versuchten am nächsten Morgen nochmal alle restlichen Körner zu mobilisieren. Im Viertelfinale trafen wir nämlich auf Yani’s langjährige Ex-Partnerin Sandra Ittlinger und ihre neue Partnerin Teresa Mersmann. Bei strömendem Regen zeigten wir eine über weite Strecken sehr konstante und überzeugende Leistung und konnten mit 2:0 (21:18/21:18) tatsächlich ins Halbfinale einziehen! Hier wartete nun das an Position 1 gesetzte Team Borger/Kozuch auf uns. Nach sehr gutem Start von uns, gelang es den beiden immer besser in ihr druckvolles und fast fehlerfreies Spiel zu finden. Letzten Endes konnten wir nicht ganz an unsere Leistung aus dem ersten Spiel an diesem Sonntag anknüpfen und verloren deshalb 0:2 (16:21/18:21) was sicherlich auch keine Schande ist gegen dieses World-Tour erfahrene Team.

Im kleinen Finale versuchten wir nochmal alles aus uns rauszuholen, um unsere erste gemeinsame Podestplatzierung in dieser Saison zu erreichen. Leider fehlten uns am Ende etwas die Kräfte, um das Spiel zu gewinnen weshalb wir mit 0:2 (16:21/18:21) und der Holzmedaille im Gepäck nach Hause fuhren.

Insgesamt war das Turnier für uns aber ein Schritt nach vorne, da wir viele gute Aktionen und Spiele zeigen konnten. Jetzt gilt es in den nächsten Wochen im Training noch an einigen Stellschrauben zu drehen und am nächsten Wochenende in Duisburg den Aufwärtstrend fortzusetzen! Wir sind auf jeden Fall heiß auf mehr!