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Auch wenn unser letztes Turnier in Hamburg leider eines unserer schwächeren Turnier war, konnten wir uns für die Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand qualifizieren. Jippiee!! 

Als Setzlistenplatz 12 durften wir uns mit dem Nationalteam Bieneck/Schneider messen, für uns dieses Jahr eine Prämiere. 

Gut eingestellt und voller Motivation starteten wir in das Spiel. Im ersten Satz konnten wir zeitweise super mithalten, unsere größte Schwäche zeigten sich nur leider im Abschluss. Viele Chancen, auch tolle Breakchancen konnten wir nicht auf unserem Punktekonto verbuchen. 

Genau in diesem Punkt zeigte sich im ersten Satz der Unterschied: Vor allem von der bärenstarken Abwehrspielerin Isabel Schneider konnten wir an diesem Donnerstag einiges lernen. Egal welchen Schlag wir uns vorgenommen haben, sie hat häufig noch einen Finger unter den Ball bekommen und souverän verwandelt. 

Im zweiten Satz lief es alles andere als gut für uns. Zeitweise hatten wir kein Mittel mehr parat gegen die fehlerfrei aufspielenden Nationalspieler. Respekt an dieser Stelle vor der Leistung! 

Ein paar Minuten nach dem Spiel konnten wir dennoch wieder lächeln, schließlich stand die alljährliche Spielervorstellung an. Ein bisschen was hatten wir uns für unseren Einmarsch ausgedacht, umjubelt dankte uns das Publikum dafür. 

Am nächsten Tag ging es gegen Annas alte Partnerin, Anika Krebs. Gegen Krebs/Ottens hatten wir uns einiges vorgenommen, zumal wir die Woche mit ihnen trainiert haben und jederzeit besser waren.

Leider hat sich der Fehlerteufel wieder bei uns eingeschlichen. Im ersten Satz hatten wir zwischenzeitlich eine super Phase, die uns im zweiten Satz auch besser hat starten lassen. Beim Spielstand von 0:1 und 18:16 hatten wir sogar eine Breakchance auf der Hand, durch Ungenauigkeiten konnten wir diese allerdings nicht nutzen. Dass Krebs/Ottens dann einen 5:1 Lauf hatten, war unserer Inkonsequenz im Abschluss geschuldet. Leider ein roter Faden in der Saison.. 

Somit mussten wir uns mit einem wirklich mäßigen Turnier und einem 13. Platz aus Timmendorf verabschieden und die Saison beenden.

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Normalerweise sind ja im Rothenbaum-Stadion Tennisstars wie Nadal oder Federer zu Gast. Doch dank der guten Kommunikationsumgänge von Frank Mackerodt durften diesmal die Beachvolleybälle auf dem schönen Gelände fliegen. Eine beeindruckende Kulisse bot sich unseren Augen und auch ein wenig Gänsehaut wenn man in diesem Riesen Stadion steht und den Tonnen aufgeschütteten Sand entdeckt. 

Auf 3 in der Qualifikation gesetzt bedeutete Seed 6 und somit die Overländers Zwillinge sind unser Gegner. Nachdem wir den ersten Satz also mächtig verschlafen hatten, starteten wir ab Satz 2 ins Turnier. Ab hier liessen wir nix anbrennen und behaupteten uns sowohl gegen die Overländers als auch gegen Nestler/Seeber. 

Wow! Schon durch! Wir sind im Hauptfeld vom Smart Super Cup in Hamburg. Noch eine Runde beim Vapiano und schon konnten wir die Füsse im Grand Elysee hochlegen und uns entspannen. 

Das Frühstück Buffet war am nächsten Morgen so einladend, dass wir noch eine Weile gebraucht haben vor allem im ersten Spiel gegen Karnbaum/Niemczyk um alles gegessene zu verdauen. Dennoch gab es ein paar witzige Brustbälle-Laser und Harte Pokes-Bälle über die manch Zuschauer schmunzeln musste. 

In der ersten Verliererrunde warteten auf uns Hoffmann/Körtzinger. Pünktlich zum Spiel fing es auch richtig an zu giessen. So dass wir komplett durchnässt waren. Selbst die Schiedsrichter liessen sich Zeit mit dem Netz verstellen - so sehr hat es gegossen. Nachdem wir dann alle richtig nass waren, meinte der Wettergott Sonne wäre doch auch nicht schlecht. Unter komischen Wetterverhältnissen liessen wir den ersten Satz mit 23:21 nochmal knapp werden. Dennoch ging es dann mit einem 2:0 für uns aus. 

Nach einer warmen Dusche und trockenen Sachen sah die Welt dann wieder anders aus. Nachdem die ersten zwei Spiele auf dem entfernten Unigelände ausgerichtet wurden, durften wir endlich zurück aufs Stadiongelände. Viele Hamburger Freunde waren bereit ihre Fanaktivitätet laut werden zu lassen und wir waren sehr froh über diese tolle Unterstützung. 

Das dritte Spiel des Tages war wohl unsere persönlich Saisonbestleistung. Hier lief alles wie am Schnürchen. Gegen Bieneck/Matthes treffen wir jeden Aufschlag. Block-Abwehr war wie ein eingeübter Tanz und somit liess das deutliche Ergebnis und der damit folgende Sieg nicht lange auf sich warten. 

Wir waren bereits jetzt stolz zwei Siege beim Super Cup eingefahren zu haben. Das Spielverhalten nahmen wir uns jetzt auch gegen den nächsten Gegner Ittlinger/Mersmann vor. Hier hatten wir zwar unfassbar viele Break-Chancen - dennoch gibt es eine alte Beachvolleyball-Weisheit:

Die Break-Chancen helfen nicht weiter, wenn man das eigene Side-Out nicht hält. Hier bleibt uns also nur noch zu sagen, dass wir gegen den späteren Turniersieger verloren haben. 

Ein fantastischer Saisonabschluss ist uns gelungen und mit einem erfolgreichen 7. Platz verabschiedeten wir uns aus dem Hamburger Turnier. Nach einem lustigen Abendessen besuchten wir dann den Hamburger Kiez und gestalteten unseren Morgen danach souverän auf dem Fischmarkt. 

Wir freuen uns sehr, dass wir die Saison auf dem 19 Platz der Deutschen Rangliste abschliessen können und sind sehr dankbar für eine wunderschöne Saison 2017. 

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Beim letzten Supercup der Saison in Hamburg ging es nochmal um alles im Rennen um die letzten Plätze für die DM am Timmendorfer Strand. Als „halbe“ Local Heroes und durch gemeinsame Trainingseinheiten gut vorbereitet, gingen wir mit viel Selbstvertrauen in die Mission „Timmendorf“. Leider erkältete sich Anna im Laufe der Woche ein wenig, weshalb sie etwas geschwächt in das Turnier startete.

In der ersten Runde trafen wir in Arnholdt/Welsch direkt auf einen Verfolger in der Timmendorf-Rangliste. Der erste Satz lief wie am Schnürchen und wir fanden direkt in unser Spiel. Mit stabilem Side-Out und der nötigen Sicherheit in allen Elementen holten wir uns den ersten Satz mit 21:14. Leider kam es in der Folge im zweiten Satz zu einem Bruch in unserem Spiel. Aus der Sicherheit des Auftaktsatzes wurde jetzt leider immer mehr Unsicherheit und es schlichen sich immer mehr Fehler ein. Folgerichtig verloren wir nicht nur den zweiten Satz mit 17:21, sondern auch den entscheidenden Tie-Break mit 10:15. Noch ärgerlicher wurde die Niederlage dadurch, dass unser Gegner im nächsten Spiel Schillerwein/Tillmann hieß, da sie ihr Auftaktmatch überraschenderweise ebenfalls verloren.

Leider gelang es auch in diesem Spiel nicht druckvollere Aufschläge zu servieren, um den Spielaufbau des Gegners zu erschweren. Somit hatten die Beiden meist optimale Situationen im Angriff und setzten uns wiederum mit konstant guten Aufschlägen permanent unter Druck. Nach der 0:2 Niederlage lag es also nicht mehr in unseren eigenen Händen und wir mussten die weiteren Resultate der direkten Timmendorf-Konkurrenten abwarten. Glücklicherweise kam es zu keinen weiteren größeren Überraschungen, weshalb wir uns letztlich als 15. für die DM in zwei Wochen am Timmendorfer Strand qualifizieren konnten! Nun können wir uns auf ein mögliches Duell mit den frischgebackenen Weltmeisterinnen Ludwig/Walkenhorst auf dem Center Court freuen. 

Bei der DM wollen wir nochmal die letzten Körner und Kräfte mobilisieren, um die Saison erfolgreich zu beenden.

 

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Eine angenehme Voraussetzung beim Smart Beach Cup auf Sankt Peter Ording war die direkte Startmöglichkeit im Hauptfeld. Auf dem 11 Platz gesetzt durften wir also den Freitag als freien Tag nutzen. Direkt aus Hamburg starteten wir nach einem gemütlichen Frühstück und konnten sogar die eine oder andere Windböe austesten bevor es dann Samstag gegen Ferger/Schneider im ersten Spiel losging. 

Wir freuten uns schon riesig auf den Wind. Und während sich das andere Team noch einzuschlagen versuchte - übten wir uns in Aufschlägen. Die Taktik war folgende: Wenn man sich gegen den Wind in die Mitte des Feldes stellte, musste man 2 Meter links neben dem Pfosten anvisieren - dann gingen die Aufschläge ins gegnerische Feld. Bei Mitwind musste man die Antenne anvisieren dann ging der Ball an die entgegengesetzte Linie. Nachdem wir dies also rausgefunden haben wurde von unserer Seite wild gebaggert. Drei Mal spielen war genauso sinnlos wie einschlagen oder einspielen. Diese Taktik ging voll auf. Mit einem klaren 2:0 (21:16, 21:16) haben wir unser erstes Spiel gewonnen. 

Die zweite Gewinnerrunde verlief dann deutlich spannender. Gegen Krebs/Ottens gab es viele lange Ballwechsel und drei Sätze mit dem besseren Ende für den Gegner mit 15:12. 

Nachdem wir mit ein paar bekannten Gesichter über unsere perfekte Ausstattung mit Gummistiefeln gesprochen haben, wurde es immer „windstiller“ zumindest im Vergleich zum ersten Spiel. Gegen die Overländers entschieden wir uns also auch mal 3 Mal zu spielen. Während wir im ersten Satz noch einem Rückstand hinterherliefen, war der zweite Satz dann relativ eindeutig. Ein Spiel mehr im Soll auf unserem Spielerkonto. 

Das vierte Spiel des Tagen ging gegen Arnoldt/Welsch. Nach einem fulminanten Start mit 21:9! wollten wir wohl noch ein wenig spielen und gaben den zweiten Satz zu 16 ab. Der dritte Satz war dann ein Kraftakt. Beim Spielstand von 7:4 für uns mussten wir eine Medical Time Out nehmen. Der Körper meinte die Wetterverhältnisse nicht zu mögen und bescherte Vale einen fiesen Krampf im linken Oberschenkel. Mehr durch Adrenalin und rumgeschreie konnten wir den 3 Satz zu 10 für uns entscheiden. 

Was ist das los?? Wir sind am Sonntag noch mit dabei. Nach dem wir also richtig lecker gespeist haben und viel Magnesium getrunken haben machten wir eine Taktik für Sonntag morgen klar. 

Gegen Körtzinger/Seyfferth erhofften wir uns eigentlich viel Wind. Denn wir können damit beide ganz gut. Dennoch war an diesem Samstag fast Windstill. Fast kampflos mussten wir uns also hier ergeben. Ein klares 2:0 für den späteren Turniersieger bescherte uns den 5. Platz. 

Trotzdem glücklich und zufrieden packten wir unsere 7 Gummistiefel ein und traten entspannt die Heimreise an. 

 

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Dieses Wochenende stand eines der traditionsreichsten Turniere der Deutschen Tour an – das Strandturnier in St. Peter- Ording. 

Hochmotiviert sind wir nach guter Vorbereitung - unter anderem mit den Olympiasiegerinnen Ludwig/Walkenhorst – an die Nordsee „getuckert“.  Es sollte ein ganz besonderes Wochenende für uns werden. Allein schon, weil wir als Team uns für dieses Turnier eine ganz besondere Unterkunft ausgesucht haben: Gemeinsam mit der Familie haben wir ein kleines Campinglager direkt am Strand aufgeschlagen, genächtigt wurde in Annas kleinem Wohnwagen „Knausi“. 

Der Blick aus dem Fenster um 7 Uhr früh am Samstag versprach allerdings nichts Gutes. Es war über Nacht extrem stürmisch und regnerisch geworden; an Beachvolleyball war nicht zu denken. So wurde direkt die erste Runde um eine halbe Stunde nach hinten verschoben.

Nach der Verzögerung ging es dann trotz immer noch sehr widriger Bedingungen „auf in den Kampf“. Die Taktik war klar: der Wind ist dein Freund, nutze ihn! 

Und so haben wir mit super Aufschlägen, schnellem Spiel und vielen zweiten Bällen den ersten Sieg einfahren können. 

Auch im zweiten Spiel wollte der Wind seine Rolle nicht abgeben. Wieder haben wir die „Challenge“ angenommen, den Wind genutzt und mit tollen Aktionen Sieg Nummer Zwei verbuchen können. 

In Spiel Nummer Drei wartete nun ein „Dicker Brocken“ auf uns. Setzliste 1 (wir) gegen Setzliste 4 (Körtzinger/Seyfferth). Mittlerweile war der Wind weniger geworden und sogar die Sonne zeigte sich von ihrer schönsten Seite. In beiden Sätzen wogte das Spiel hin und her. Durch gute Aufschläge und eine aufmerksame Abwehr mit dem nötigen „Killerinstinkt“ konnten wir uns den ersten Satz sichern. Der zweite Satz glich zunächst dem Ersten. Die Führung wechselte ständig, bis Körtzinger/Seyfferth sich etwas absetzen konnten. Durch ein starkes Finish konnten wir den Satz dann aber doch noch für uns entscheiden. Damit hieß es 2:0 und Halbfinale! Pure Freude!

Auch am Finaltag zeigte sich St. Peter- Ording von seiner windigen Seite. 

Leider konnten wir im Halbfinale nur teilweise an unsere sehr guten Leistungen vom Samstag anknüpfen. Vor allem am Druck des Aufschlags mangelte es. So mussten wir uns mit 1:2 geschlagen geben, die Enttäuschung war uns beiden ins Gesicht geschrieben. 

Wir hatten nur kurz Zeit, uns von der Niederlage zu erholen. Im Spiel um Platz Drei ging es gegen Altbekannte: Das Bayrische Duo Karnbaum/Niemczyk. Vor einem vollen Center Court lieferten wir uns ein Duell, was es in sich hatte. Den hart umkämpften ersten Satz konnten wir für uns entscheiden. Leider sind wir nicht gut in den zweiten Satz gestartet und haben nicht ins Spiel gefunden. Mit viel Kampfgeist und Willen ging es dann in den entscheidenden Tie-Break. Wieder ging es hin und her. Leder fehlte es, wie auch schon im Halbfinale zuvor, am Druck des Aufschlags. Denkbar knapp mussten wir uns mit 13:15 geschlagen geben. Wieder einmal Edelmetall knapp verpasst..

Trotzdem können wir zufrieden mit dem Wochenende sein! Endlich haben wir an einem Turniertag eine konstant gute Leistung abrufen können und uns direkt ins Halbfinale gespielt. Darauf sind wir stolz und mit diesem Gefühl werden wir in das nächste Turnier in Hamburg gehen. 

 

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