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Das letzte Wochenende zog uns erneut an die Ostsee, genauer gesagt auf die Insel Rügen zum Supercup nach Binz!

Im ersten Spiel trafen wir direkt auf eine Lohofer Kollegin. Leider gelang es uns gegen Domroese/Fedosova nicht konstant unsere Leistung zu zeigen. In zu vielen Elementen und Situationen agierten wir oft zu hektisch, weshalb wir folgerichtig mit 1:2 verloren.

Nachdem wir unsere Schwachpunkte aus dem ersten Spiel analysiert hatten, stellten wir im zweiten Spiel an ein paar Stellschrauben, was sich letztlich als richtig darstellte und wir folglich gegen Fröhlich/Kotzan mit 2:0 gewinnen konnten.

Leider trafen wir bereits in unserem dritten Spiel auf Karnbaum/Niemczyk, was vor ein paar Wochen in Kühlungsborn noch das Spiel um Platz 3 war. Trotz erneuter Leistungssteigerung ließen wir leider diverse Chancen ungenutzt und verloren mit 0:2.

Letzten Endes haben wir uns ein besseres Resultat durch die ärgerliche Niederlage im ersten Spiel verbaut. Dennoch konnten wir uns von Spiel zu Spiel steigern. In zwei Wochen geht es zum nächsten Küstenturnier nach St. Peter-Ording.

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Während Anne für ihr Heimturnier einmal über die Rügenbrücke fahren musste, flog Vale nach Berlin um von dort mit Beachteam Engert/Lagner pünktlich am Freitag zum Technical Meeting zu gelangen sowie einige Kilometer aufs Konto zu packen. Voller Vorfreude auf das Wiedersehen, bestaunte das Lohhofer Beachteam die beeindruckende Kulisse des Smart Super Cups vor dem Kurhotel mit Ausblick auf die Seebrücke. 

„Es ist angerichtet im wunderschönen Ostseebad Binz und ich lese noch die Spielpaarungen vor. Domroese/Fedosova dürfen erstmal pfeifen und danach spielen Sie auf Court 2 gegen Niemeyer/Ziemer“ - diese Information haben die beiden Beachgirls aus den Reden des Bürgermeisters und Sportverantwortlichen entnehmen können. 

Während wir also gemütlich bei Sonnenschein unser Office inspizierten, ging es auch bald los mit dem vorher erwähnten Spiel. Souverän starteten wir ins Spiel und zogen es bis zum letzten Punkt durch. Im erstes Spiel konnten wir also einen Sieg verbuchen - das bedeutete für uns erstmal baden. Das kühle Wasser und das gute Wetter brachte unsere Laune auf Hochtouren. 

Das zweite Spiel wurde dann etwas später gegen Inverwies/Sarac ausgetragen und ebenso souverän gewonnen. Sehr gut - Zwischenziel haben wir also erreicht - die Qualifikation erfolgreich gemeistert. 

Zufrieden und entspannt freuten wir uns über den Besuch von Annes letztjähriger Partnerin Swanni Basan, die uns in jeglicher Form unterstützt und anfeuert. Dankbar und hungrig zugleich steuerten wir ein nettes italienisches Lokal an um den Abend ausklingen zu lassen. 

Das abendliche Technical Meeting verriet uns dann den Gegner für Samstag Morgen. Mit Behlen/Weiland kam es zum Lohhofer Duell auf Augenhöhe. Der erste und zweite Satz hatten den selben Spielstand 21:18. Mit je einem gewonnenen Satz im Gepäck - musste ein dritter Satz her. Durch einen spektakulären Block und einigen guten Aktionen konnten wir unsere Führung auf 15:10 ausbauen. Juhuuu! Das erste Spiel haben wir gewonnen. Überglücklich fielen wir uns in die Arme und stellten eine Leistungssteigerung fest.

Das zweite Spiel verlief gegen Schillerwein/Tillmann. Mit einem sensationellem Start führten wir im ersten Satz bereits 10:4. Peu a peu schmolz aber diese Führung - vor allem wegen dem starken Aufschlagspiel des Gegners und so mussten wir diesen mit 20:22 noch abgeben. Etwas enttäuscht plätscherte der zweite Satz leider so dahin. 21:9 und ein 0:2 beförderte uns in die Looserrunde. 

Nun hatten wir etwas Zeit um unsere Kräfte bei einem leckeren Essen mit anschließendem Strandkorb-Chill-Out zu sammeln. Total motiviert ging es dann in das letzte Spiel des Tages gegen Hoja/Hüttermann. Bis 10:5 lief es für uns richtig gut und wir überrollten unseren Gegner. Bei einer unglücklichen Landung hat Vale´s Knie aber andere Pläne. Eine Auszeit musste her. Während wir also den Vorsprung im ersten Satz retten konnten und diesen für uns entschieden, waren die folgenden zwei Sätze aufgrund von mangelnder Knie-Beweglichkeit leider unmöglich geworden. Sehr traurig über die Umstände, hätten wir sehr gerne dieses Spiel für uns entschieden um einen Saison-Meilenstein zu setzen. Doch nun mussten wir uns mit einem 9. Platz zufrieden geben. 

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"Auch wenn unsere Leistungskurve wieder nach oben zeigt, wäre deutlich mehr drin gewesen. Wir haben es bei diesem Turnier geschafft konstantere Spiele zu zeigen und freuen uns über das geglückte Aufbauspiel. Natürlich tut uns das Top 10 Ergebnis gut und wir hoffen in Sankt-Peter-Ording an diese Leistung anknüpfen zu können“ - so würde unsere Zusammenfassung wohl lauten :) 

Nach einem kurzen Interview von Inside Sport trat Vale die Heimreise an um schnellstmöglich einen Arzt aufzusuchen und Anne ließ sich das Party-Ambiente sowie die Finalspiele nicht nehmen und konnte diese in vollen Zügen genießen. 

Wir sind sehr dankbar über die riesige Unterstützung die wir bekommen haben. Es waren so viele Leute dabei, die uns angefeuert, motiviert und ermutigt haben, dass wir total überwältigt sind. Beachvolleyball macht eben Spaß und vor allem wenn es wieder aufwärts geht! Next Stopp Sankt-Peter-Ording. 

 

Liebe Grüsse
Anne & Vale

 

Die Vorzeichen waren eigentlich Gute: je länger die Saison andauerte, umso besser fanden Yani und ich ins Spiel und umso besser wurden die Platzierungen. Gerade der gute 4. Platz beim Supercup in Kühlungsborn sollte uns Sicherheit und ein gutes Gefühl geben - eigentlich.

Schon die Anreise in den "Pott" hatte es in sich: Während Yani aus Berlin ohne Probleme nach Duisburg fand, ging auf der Strecke von Hamburg gen Westen streckenweise nichts. Die Fahrt dauerte mit 7 Stunden gut doppelt so lange wie normalerweise. Die Konsequenz: Keine Zeit mehr für ein Teamtraining vor Ort.

Soviel vorweg: Das Turnier in Duisburg war schneller beendet, als uns beiden lieb war. Das fehlende Teamtraining könnte vielleicht ein kleiner Aspekt für unsere Leistung sein, dennoch ist es bei weitem keine Erklärung für unser nicht sehr gute Leistung. 

Unsere beiden Spiele haben sich recht ähnlich gestaltet: Durch viele Fehler in allen Bereichen sind wir jeweils in den ersten Sätzen nicht ansatzweise an unsere Normalform herangekommen. So hieß es im ersten Spiel zunächst 0:1 nach Sätzen, darauf folgte eine Phase des "wir haben uns gefangen" und ein recht souveräner gewonnener zweiter Satz. Im dritten Satz war schnell eine Führung erspielt, aber gerade die Sicherheit ließ uns beide im Stich und so mussten wir trotz Matchbällen leider ein 1:2 verbuchen. Auch im zweiten Spiel lief es nach dem schnell abgehakten Satzverlust aus Durchgang eins wieder deutlich besser. Allerdings fehlte in vielen Aktionen die nötige Sicherheit und Überzeugung. Wir haben beide gekämpft bis zum letzten Punkt, mussten aber nach der Verlängerung bei 24:26 die Nierderlage hinnehmen.

Ein 13. Platz, das war nicht einfach. Schnell war aber entschieden: Mund abputzen, die nächsten zwei Wochen an den Defiziten arbeiten und dann voller Überzeugung in den wichtigen Supercup in Binz auf Rügen gehen.

 

Bei den Lohhofer Buben geht es in diesen Tagen Schlag auf Schlag. Am letzten Wochenende (22.-25.06.2017) errang unsere U12 gerade noch einen tollen 2. Platz auf den United World Games in Klagenfurt. So ruft an diesem Wochenende (01.07.2017) die Bayerische Meisterschaft U13 Beach in Vaterstetten. Früh im Jahr, aber mit viel Trainingsfleiß im Rücken traten unsere Lohhofer mit 2 Teams an. Nachdem das Brüderpaar Justus und Raphael auf der Oberbayerischen Meisterschaft schon einen tollen 3. Platz erreichen konnten, entschieden sie sich zur Bayerischen für eine neue Aufteilung: 

Justus mit Marten, sowie Raphael mit Lukas traten gegen ein starkes Feld aus ganz Bayern an. Darunter auch Spieler der amtierenden Bayerischen Hallen-Meister.

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Justus und Marten schlugen sich auf ihrer ersten Bayerischen Meisterschaft wacker und erreichten einen starken siebten Platz. Dieser ist umso höher zu bewerten, weil es für sie als Jahrgänge 2006 und 2007 nicht die letzte Meisterschaft in dieser Altersstufe sein wird.  

Raphael und Lukas konnten schon letztes Jahr Erfahrung in diesem Wettbewerb sammeln und spielten diese erfolgreich aus. In der Vorrunde setzten sie sich souverän als Gruppenerster gegen teilweise starke Teams durch. Im Halbfinale ging es dann emotional hoch her, doch die beiden hielten der Belastung stand und gewannen auch dieses Spiel am Ende klar.

Im Finale hieß der Gegner Primus/Takano, ein auf Ranglistenplatz 1 gesetztes Team, aus Grafing und Holzkirchen. Im ersten Satz konnten sich Lukas und Raphael einen guten Vorsprung erarbeiten, so dass sie am Ende 4 Satzbälle hatten. Doch dann kamen die Nerven, ihr Spiel wurde zu vorsichtig, so dass Primus/Takano durch druckvolles Spiel aufholen konnten und am Ende 16:14 gewannen. Im zweiten Satz lief es dann genau umgekehrt. Takano/Primus hatten 4 Matchbälle, als Raphael und Lukas ihre Aufholjagt starteten – und sie schafften es! Sie drehten unter windigen Verhältnissen den 2. Satz und konnten mit einem 16:14 ausgleichen. Im Tiebreak zeigten sie unterstützt von den mitgereisten Fans ihre ganze Klasse und holten sich den Titel. 

Den Bayerischen Meister U13m Beach stellt in diesem Jahr der SV LOHHOF!!!

 

Am König-Heinrich-Platz in Duisburg breiteten sich diesmal die 4 Courts der Smart Beach Tour aus. Der Center Court wurde direkt vor dem Stadttheater aufgebaut. 

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Am Freitag ging es in die Qualifikation. Das erste Spiel startete gegen Hoffmann/Koloseus. Die beiden Juniorinnen machten uns im ersten Satz das Leben schwer. Durch gute gegnerische Aktionen kamen wir erst bei 16:16 zu einer Break-Chance. Zum Glück nutzten wir diese und so gewinnen wir den ersten Satz mit 18:16. 

Der zweite Satz war dann sehr eindeutig für uns. Mit guten Aufschlägen und gelungenen Aktionen sichern wir und mit 15:5 den zweiten Satz und somit das erste Spiel. 

Der nächste Gegner kam uns mal wieder sehr bekannt vor. Denn schon letztes Wochenende hatten wir die Ehre gegen Hoffmann/Steger zu spielen. Auch wenn hier die Sätze etwas deutlicher ausgingen - spielten wir trotzdem 3 Sätze. Der erste Satz lief sehr gut. Wir fanden gut ins Spiel und nutzten unsere Chancen. Im zweiten Satz kamen dann ein paar Eigenfehler dazu. Hoffmann Steger holten sich also den zweiten Satz. 

Der dritte Satz startete sehr ausgeglichen. Bei 10:10 gab es einen entscheidenden langen Ballwechsel, den wir zu unseren Gunsten entscheiden konnten. Hier platze nun der knoten. Bei 14:12 liessen wir zwar nochmal eine Chance liegen, beendetet den Satz aber mit einem 15:13.

Zwei Spiele - Zwei Siege. Das bedeutet wir haben uns souverän ins Hauptfeld befördert. 

Samstag ging es dann im Regen weiter. Unser erster Gegner hiess Schillerwein/Tillmann. Trotz eines passablen Spieles war hier wenig zu holen und so wollten wir uns auf unser zweites Spiel fokussieren. 

Culav/Hoppe waren an diesem Samstag gewillt zu siegen. Mit einem hohen Vorsprung durch präzise und souveräne Aktionen, tuckerten wir in beiden Sätzen einem hohen Rückstand hinterher. Die Rache erfolgte bei Culav/Hoppe nach Plan. 

So gut wie die beiden Spiele am Freitag liefen, war Samstag leider nicht viel drin. 

Enttäuscht und traurig müssen wir den 13 Platz erstmal verdauen. 

Das nächste Wochenende wird Anne mit Anika Krebs in Berlin spielen, während Vale sich um ein Beachvolleyballcamp in München bemüht. In zwei Wochen gehen wir dann wieder gemeinsam in Binz an den Start. 

Eure Anne & Vale