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Nach den beiden Tour – Siegen in Leipzig und Zinnowitz hatten einige, sogar Olympiasieger Julius Brink, uns als Geheimtipp für den Gewinn der Deutschen Meisterschaft auf dem Zettel. Der Start ins Turnier gegen unsere Ex-Partnerinnen Aulenbrock/Ferger, gelang uns mit einem 21:14 und 21:9 sehr deutlich....

 

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.... kein Funke von Nervosität oder Aufregung war vorhanden, wir haben unseren Stiefel einfach und konzentriert runter gespielt.

Gegen die späteren Vize-Meister Kim Behrens/Sandra Ittlinger (OSC Baden-Württemberg) ging es nun um den Gruppensieg und den direkten Einzug in das Viertelfinale. Schon in Leipzig haben wir gezeigt, dass wir die beiden schlagen können.
Jedoch sind wir sehr verhalten gestartet. Mit extrem hohem Aufschlagdruck und fast fehlerfreiem Spiel der beiden, haben wir im ersten Satz noch kein Rezept gefunden (13:21). Den zweiten Satz konnten wir aber dank guter Block-Abwehrarbeit ausgeglichen gestalten, mussten uns aber doch knapp mit 22:24 geschlagen geben. Damit ist ihnen die Revanche geglückt und wir mussten einen kleinen Umweg in Kauf nehmen.

Das Achtelfinale gegen die Overländer-Schwestern (TV Gladbeck) gestaltete sich schwieriger als gedacht. Im ersten Satz führten viele Eigenfehler unsererseits zu einem offenen und hart umkämpften Spiel. Erst beim 24:22 konnten wir aufatmen. Den zweiten Durchgang hatten wir unser Side Out und die Zwillinge dann sicher im Griff und so zogen wir mit 21:17 ins Viertelfinale ein.

So richtig konnten wir uns nicht über den Einzug freuen, weil wir viel mehr mit unserer Leistung beschäftigt waren. Die ganze Saison hatten wir immer eine konstant gute Leistung gezeigt nur jetzt bei dem wichtigsten Turnier der Saison, konnten wir daran nicht ganz anknüpfen. Nichts destotrotz hieß es für uns Viertelfinale, dort warteten die späteren Deutschen Meister Victoria Bieneck und Isabel Schneider (Hamburger SV) auf uns. Nicht das beste Los aber dafür waren wir ja selbst verantwortlich. Obwohl wir im ersten Satz lange gebraucht haben, um in unser Spiel zu finden und mit 3:7 Rückstand gestartet sind, merkte man dem deutschen Nationalteam die Nervosität gegen uns an.
Durch gute Aufschläge und eine sensationelle Abwehrleistung von Anna konnten wir uns doch wieder zum 14:15 rankämpfen und spürten, wie wir das Publikum mehr und mehr für uns gewinnen konnten. Wir konnten das Spiel mehr als ausgeglichen gestalten, hatten aber in den entscheidenden Spielphasen nicht das nötige Quäntchen Glück, so dass wir uns am Ende knapp mit 18:21 und 19:21 geschlagen geben mussten. Die Enttäuschung war zuerst natürlich riesengroß, nach einer Stunde konnten wir uns dann aber über eine echt gute Leistung in dem Spiel und eine starke erste Saison mit einer Top-Platzierung bei der Deutschen Meisterschaft doch noch zu Recht freuen.

Bericht: Anna Behlen