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Dieses Wochenende wird uns noch länger in Erinnerung bleiben. Erstmals in diesem Jahr standen wir im Finale der Techniker Beach Tour und zur perfekten Vollendung des Wochenendes gewannen wir gegen die Favoriten und an Platz Eins gesetzten Kim Behrens und Sandra Ittlinger. Für Anna ist das der zweite Turniersieg in ihrer Karriere und für Sarah sogar der erste Titelgewinn auf der Deutschen Beach Tour.

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Erfolgreiches Wochenende für Anna und Sarah (v.li.)

Besser kann ein Wochenende nicht laufen. Von Turnierbeginn an dominierten wir die Spiele in der Gruppenphase und danach sogar das Viertelfinale. Mit jeweils klaren 2:0 Erfolgen gegen Constanze Bieneck/Antonia Stautz (BBSC Berlin/SC Potsdam), Christine Aulenbrock/Sandra Ferger (VfL Oythe) und Anika Krebs/Anne Krohn (Hamburger SV/1. VC Stralsund) sind wir in das Halbfinale eingezogen. Hier mussten wir uns keiner geringeren als der Olympiasiegerin Kira Walkenhorst stellen, die in Leipzig mit Interimspartnerin Elena Kiesling (ASV Dachau) spielte. Nach einem sehr schleppenden Start, vielen eigen Fehlern und wenig Druck im Aufschlag, zogen die beiden Favoriten in Satz 1 schnell zum 17:13 davon. Doch wir schafften es trotzdem, unseren Fokus wieder zu finden und konnten so einen zwischenzeitlichen 4-Punkte-Rückstand bis zum 18:19 aufholen. Eigentlich ungewöhnlich für zwei so erfahrene Spielerinnen, sich den Satz nach einer so hohen Führung noch nehmen zu lassen. Aber unsere Aufschläge, gute Block/Feldabwehr und zwei Netzberührungen von Elena Kiesling führten zu unserem ersten Satzball beim Spielstand von 20:19. Das ließen wir uns dann nicht mehr nehmen und fingen an, Fahrt aufzunehmen. In Satz zwei standen wir mit deutlich besserer Körpersprache und viel besserem Side Out wie ausgewechselt auf dem Feld.

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Gelungene Abwehr von Anna Behlen


Der zweite Satz war hart umkämpft und gestaltete sich lange Zeit offen. Konsequente Angriffe und sehr gute Aufschläge sicherten uns die erste Führung zum 17:15. Beim Stand von 18:18 starteten wir einen kurzen Turbo zogen mit drei aufeinanderfolgenden Punkten mit 21:18 in das Finale ein.
Im Finale standen wir den Weltranglisten 13. Gegenüber. Es war ein sehr physisches, von seiner Athletik geprägtes Spiel mit tollen Aktionen auf beiden Seiten. Den ersten Satz konnten wir relativ klar gegen das topgesetzte Team mit 21:16 gewinnen, vor allem das fast fehlerfreie Spiel von uns bescherte uns Punkt um Punkt. Im ausgeglichenen zweiten Durchgang stellten die Favoriten die Annahme um und agierten sicherer. Für die Zuschauer war es ein reiner Nervenkrimi, denn bereits ab der technischen Auszeit bei 10:11 ging es hin und her. Spannende, lange Ballwechsel und eine akrobatische Fußballeinlage von Anna machten das Spiel zu einem spektakulären Erlebnis.
Wir erarbeiteten uns drei Matchbälle, konnten diese aber durch Leichtigkeitsfehler nicht nutzen. In der Verlängerung mussten wir uns mit 26:28 geschlagen geben – nun hieß es Tie-Break. Aus der Satzpause kamen wir dann völlig abgeklärt und gestärkt zurück. Die Blockdominanz von Sarah und die sehr guten, druckvollen Aufschläge von Anna waren die entscheidenden Faktoren für den deutlichen Satzgewinn mit 15:5. Zum ersten Mal Gold auf der Tour war der verdiente Lohn für eine eindrucksvolle und hochklassige Leistung. Wir freuen uns über den Sieg, darüber, dass wir unsere Leistung so gut abrufen konnten und freuen uns nun über ein paar freie Tage, bis es in zwei Wochen mit dem letztem Tourstop (in Zinnowitz) vor den Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand weitergeht. Dort wollen wir natürlich an unsere Leistungen anknüpfen und diese gern noch einmal bestätigen.

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Die Sieger von Leipzig: Becker, Behlen, Schneider, Schröder (v.li.)

 

Bericht: Sarah Schneider
Fotos: Gregor Biskup