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Dieses Wochenende war es endlich so weit: Das erste Strandturnier der TK Beachtour – und das am wunderschönen Ostseestrand in Kühlungsborn.

Sarah und ich freuten uns nach dem sehr erfolgreichen 9.Platz beim 4 Sterne Turnier in Espinho/POR auf das Turnier und die üblichen windigen Bedingungen. Waren wir doch schon mit dem tiefen Sand und dem Wind an der Atlantikküste mehr als gut zurechtgekommen.

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Bei einer ziemlich starken Brise durften wir unser erstes Spiel gegen zwei gute Bekannte antreten: Seeber/Weiland. Sarah hat mir Vicky Seeber dieses Jahr schon ein Turnier gewonnen, Anna stand letztes Jahr noch auf der anderen Seite und machte mit Yani Weiland gemeinsame Sache.
Der Start verlief leider alles andere als rund. Wir machten nur direkte Fehler, kamen überhaupt nicht in unser gewohnt solides Spiel. So stand es zwischenzeitlich 2:8 gegen uns im ersten Satz.
Wieder einmal zeigten wir aber unsere mentale Stärke, spielten uns von Punkt zu Punkt in das Spiel, konnten schnell ausgleichen und den Satz dann für uns entscheiden. Der zweite Satz verlief so, wie wir es uns schon im ersten Satz gewünscht hatten: ein dominantes Spiel mit vielen guten Aktionen und wenigen Fehlern unsererseits.
Im Spiel um den Gruppensieg standen uns die Hauptstadtbeacher Höppner/Laggner gegenüber. Diese hatten zuvor gegen die Gewinnerinnen aus Düsseldorf, Gernert/Kiesling, gewonnen, wir waren also gewarnt. Dieses Mal konnten wir unsere Stärken von Beginn an zeigen. Mit gutem Aufschlagdruck, einer beweglichen Abwehr und präzisen Abschlüssen hatten wir das Geschehen im Griff. Beide Sätze verliefen deutlich, unterm Strich stand am Ende ein 2:0 mit 21:12, 21:14.
Bei unserem dritten Spiel des Tages ging es um den Einzug ins Halbfinale. Als Setzlistenplatz 4 wollten wir natürlich unbedingt um die Medaillen mitspielen, aber dafür mussten wir erstmal an der Hamburg-Stralsund-Kombination Krebs/Krohn vorbei.
Uns standen zwei gute Volleyballerinnen gegenüber, das bestimmt schwerste Spiel an diesem Tag.
Der Wind war kaum noch zu spüren, dafür kam die Sonne und zeigte sich von ihrer besten Seite. Obwohl wir Respekt vor diesem Spiel hatten, haben wir früh das Zepter übernommen und uns eine Führung erarbeitet. Es war ein solides Side-Out Spiel mit zwischenzeitlich starken Abwehraktionen. Auf die starken gegnerischen Aufschläge hatten wir immer eine gute Antwort parat. Das Ergebnis war deutlicher als unser Gefühl, wir schafften den Einzug ins Halbfinale mit 21:14, 21:15.
Schon in Nürnberg stand uns eines der stärksten Teams in dieser Saison gegenüber: Mersmann/Tillmann, die Gewinnerinnen aus Münster. Wir wollten die Revanche und spielten deutlich besser als noch zwei Wochen zuvor. Es war ein wirklich hochklassiges Halbfinalspiel, in dem wir bis zur technischen des ersten Satzes dominierten. Leider haben uns ein paar inkonsequent gespielte Bälle zum Schluss Satz Nummer Eins gekostet. Auch Satz Nummer Zwei war absolut sehenswert. Die Zuschauer konnten sich nicht beklagen: es gab viele tolle Abwehraktionen, einige Blocks und auch lange, spannende Ballwechsel. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, umso bitterer, dass Mersmann/Tillmann den Satz und damit auch das Spiel mit einem Netzroller-Aufschlag beenden konnten.
Keine Stunde später durften wir gegen die Olympiasiegerin Kira Walkenhorst und ihre Interimspartnerin Lena Overländer um das Podest spielen. Wir waren motiviert, legten los wie die Feuerwehr und konnten den ersten Satz deutlich mit 21:12 für uns entscheiden. Schlüssel war hier die Abwehr, denn wir waren an fast jedem gegnerischen Angriff dran. Auch der zweite Satz verlief bis zum 10:6 wie geplant. Bis zur technischen Auszeit gönnten wir uns dann aber eine fünf Punkte andauernde Schwächephase, ehe wir mit viel Kampf wieder ins Spiel fanden. Mit einem starken Endspurt von 18:17 auf 21:17 war sie dann da: Die Medaille Nummer 4 in dieser Saison!

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Bericht Anna Behlen
Fotos Peter Weber, PW-Sportphoto