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Nachdem Sandra und Yani im letzten Jahr in ihr erstes Finale auf der Smart Beach Tour gekommen waren, hatte Hamburg auch in dieser Saison wieder Einiges für die Beiden zu bieten.

Zum ersten Mal überhaupt zog man in das Tennisstadion am Rothenbaum und hatte damit eine einmalige und atemberaubende Location gefunden. Neben dem perfekten Ort für dieses Event und dem gleichen luxuriösen Spielerhotel wie im letzten Jahr, zeigte sich auch das Wetter bei konstant 30 Grad von seiner besten Seite.

Trotz der idealen äußeren Bedingungen fanden wir am Samstagmorgen im ersten Match gegen Büttner/Fedosova zunächst nicht zu unserem Spiel. Deshalb ging der erste Satz auch recht schnell vorbei, was Yani und Sandra jedoch aufwachen ließ. Mit nun mehr Konzentration und druckvollerem Spiel gewann man 21:17. Mit der Sicherheit des gewonnenen zweiten Satzes im Rücken, ließen Yani und Sandra auch im dritten Satz nichts anbrennen und gingen als Sieger aus dem Bayernduell hervor.

Trotz des Hammer-Loses Gallay/Klug (ARG) für die 2. Runde, freuten sich Sandra und Yani riesig darauf gegen ein gestandenes World Tour Team, das aktuell unter den Top10 auf der Weltrangliste steht und sich für die Olympischen Spiele in Rio qualifiziert hat, antreten zu dürfen.

 

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Foto Dieter Nagel: Überglücklich nach dem Sieg gegen die Top 10 gesetzten Argentinierinnen

 

Als Underdog konnte man frei aufspielen und es entwickelte sich ein hochklassiges und enges Spiel. Nachdem die Beiden den ersten Satz 22:20 gewinnen konnten, glichen die Argentinierinnen 20:22 aus. Trotz des knappen Verlustes des zweiten Satzes, wusste man, dass man hier einen Überraschungserfolg landen kann und ging daher selbstbewusst in den Tiebreak. Dank dieses Wissens und dem gewonnenen Selbstvertrauen, zog man im 3. Satz schnell ein paar Punkte davon und brachte diesen Vorsprung sensationell bis ins Ziel. Die Freude kannte nach diesem riesigen Erfolg und dem damit verbundenen Einzug ins Viertelfinale keine Grenzen mehr.

Mit Bieneck/Großner traf man erneut auf ein World Tour erfahrenes Team. Es war somit klar, dass man erneut eine Spitzenleistung zeigen musste. Im Glutofen des Center Courts vor fast vollem Haus konnten Yani und Sandra erneut an die starke Leistung des vorherigen Spiels anknüpfen und ließen den Berliner Trainingskolleginnen dank konzentrierter und konstanter Leistung kaum eine Chance und holten sich tatsächlich den nächsten Sieg. Was für ein genialer Samstag!

Im Halbfinale am Sonntagmorgen traf man auf das erfahrene Duo Gernert/Zautys. Leider fand man im ersten Satz nicht direkt die richtige Taktik und musste deshalb einen Satzrückstand aufholen. Dies gelang den beiden Lohhoferinnen und somit musste die Entscheidung erneut im Tiebreak fallen. Allen Akteurinnen waren die Strapazen der drückenden Hitze anzumerken, jedoch war der Finaleinzug nur noch einen Wimpernschlag entfernt. Zunächst konnten sich die beiden Mädels einen kleinen Vorsprung erarbeiten, den sie leider gegen Mitte des Satzes wieder hergaben und kurz darauf einem Rückstand hinterher liefen.Von diesem Rückstand konnte man sich leider nicht mehr erholen und somit scheiterte man knapp am Finaleinzug.

Im Spiel um Platz 3 traf man erneut auf Bieneck/Großner, die natürlich auf eine Revanche hofften. Nach verlorenem ersten Satz drehten Yani und Sandra im 2. Satz richtig auf und gewannen mit 21:13. Im Entscheidungssatz ging es zunächst hin und her bis Bieneck/Großner die wichtigen langen Ballwechsel für sich entscheiden und letztlich auch dadurch das Spiel gewinnen konnte.

Das Wochenende zeigte den Mädels, dass sie nicht nur mit den Top-Teams mithalten, sondern diese auch schlagen können. Trotzdem ärgert man sich natürlich über die zwei knappen Niederlagen vom Sonntag.