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Das Pfingstwochenende und die deutsche Meisterschaft der U20 weiblich ist für den SV Lohhof nicht so gelaufen, wie man sich das ausgemalt hatte. Das Team um das Trainerteam Frank, Seimel, Kettenbach, Hackauf und Zeitler trat die Heimreise mit einem 14. Platz an.

Foto: Ein Teil der U20 am Vorabend der Deutschen Meisterschaft in Bremen

„Wir haben uns deutlich mehr vorgenommen, aber wir kamen mit unseren Zweifel nie wirklich zurecht“, waren die Worte eines sichtlich enttäuschten Trainers. Im ersten Gruppenspiel gegen Schwerin zeigten die U20 Mädels des SV Lohhof das beste Spiel des Turniers und mussten dieses leider knapp mit 2:1 verloren geben. Danach war im wahrsten Sinne des Wortes die Luft raus. Das Feuer war raus und auch, wenn an diesem Wochenende die spielerische Linie gefehlt hat, hat der SVL es nicht geschafft, mit der kämpferischen Einstellung und dem absoluten Siegeswillen die Spiele zu gewinnen. „Die Chancen waren dennoch da, aber es war einfach nicht unser Wochenende“, konnte Trainer Frank auch nach der Meisterschaft noch nicht recht glaube, was passiert war. Auch die Gruppenspiele gegen Stuttgart (1:2) und Köpenick (0:2) musste man abgeben und hatte die Gruppenphase somit als Tabellenvierter und letzter abgeschlossen. Die Enttäuschung bei der U20 war danach natürlich sehr groß – so hatte sich keiner der Beteiligten das Wochenende vorgestellt. Am Samstagabend wartete dann noch das erste von zwei Platzierungsspielen um die Plätze 13-16. Gegen den BTS Neustadt konnte man sich mit 2:1 durchsetzen und spielte dann am Sonntag in der Früh um den 13. Platz. Hier hieß es am Sonntagmorgen dann leider ebenfalls 0:2 gegen den SV Lohhof und für den VC Wiesbaden.

„Der 94er Jahrgang des SV Lohhof hat in seinem jungen Alter schon viel erreicht – leider haben wir es nicht geschafft, den richtigen Hebel zu finden und diesen umzulegen“, versuchte Frank eine Erklärung für das Abschneiden zu finden. Während des Turniers musste man zusätzlich zu Sandra Ittlinger und Yanina Weiland noch die Ausfälle von Maja Hammerschmidt (Kiefer Prellung) und Laura Gentner (Knie) kompensieren. Erfreulich war dann der Auftritt der Landesliga-Damen, die ehrenvoll gekämpft haben und die ausgefallenen Stammkräfte ersetzen mussten. „Hier haben wir wieder gesehen, dass der SV Lohhof eine sehr gute Jugendarbeit in der Breite leistet“, konnte Benedikt Frank der Meisterschaft auch etwas Positives abgewinnen.

Das Wochenende war für Spielerinnen, Trainer und mitgereiste Eltern sehr anstrengend und insgesamt eine große Enttäuschung bei allen. Jetzt heisst es das Event ganz schnell zu vergessen und in die wohlverdiente Sommerpause zu gehen. Was allerdings für die Mannschaft und den Familienverein SV Lohhof spricht: auch nach einem derartigen Rückschlag war der Teamgeist und die Stimmung erstaunlich gut. Aus Niederlagen lernt man am meisten – auch, wenn sie auch am meisten schmerzen.