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Das Verletzungspech zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison. Auch gegen den Tabellenzweiten Erfurt hieß es improvisieren und zusammen kämpfen. Mit dem 1:3 (14:25; 20:25; 25:23; 18:25) schrammt man knapp an einem Punkt vorbei, aber man muss den Kopf nicht hängen lassen.

 

Wie schon in den vergangenen Monaten standen dem Coach nicht alle Spieler zur Verfügung. Mit Laura Gentner und Steffi John blieben gleich zwei Spielerinnen „Dahoam“ und auch beim Rest waren viele Spielerinnen angeschlagen.  Das zwang den Coach Jürgen Pfletschinger zu einer besonderen personellen Veränderung. Libera Tamara Zeller lief als Außenangreiferin auf. Sie sollte unsere immer noch angeschlagene Kapitänin Marion Mirtl ersetzen. Auch Theresa Schieder und Christina Kock gingen angeschlagen in die Partie.

 

Das Spiel begann zäh. Der Schiedsrichter pfiff etwas verspätet an, da durch den großen Zuschauerandrang etwas gewartet werden musste. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten kamen die Lohhoferinnen immer besser in Tritt. Zwar ging der erste Satz recht deutlich an die von 650 Zuschauern unterstützen Erfurterinnen, aber ab dem zweiten war es ein spannendes Spiel.

 

Nach der 10-minütigen Pause ging es für den SVL richtig los. Man kam deutlich besser aus der Kabine spielte sich schnell eine acht Punkte Führung heraus. Erst zum Ende des Satzes gelang es den Thüringerinnen sich wieder zurück zu kämpfen. Trotzdem ging der Satz verdient an das Team aus Lohhof.

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Foto F.Forcher: Wie im Hinspiel eine knappe Niederlage gegen Erfurt 

 

Leider nahm Erfurt den Schwung dann in den vierten Satz mit und holte sich schnell eine deutliche Führung. Der SVL schaffte zwar zum Satzende noch eine kleine Aufholjagd, leider kam diese etwas spät und so fuhr man ohne Punkt zurück Richtung München.

 

Insgesamt war der Coach zufrieden mit seinen Mädels. In dieser Konstellation, auswärts beim Tabellenzweiten, da kann man auch mal verlieren. Lohhof bleibt damit auf Platz vier, während Erfurt am Tabellenführer Offenburg dranbleibt und am Samstag vor eigenem Publikum mit einem 3:0 sogar auf Platz eins springen.  Auch bei SVL steht ein Spitzenspiel an. Neuwied war im Hinspiel schon ein sehr starker Gegner. Mit einem klaren Sieg kann man sich den dritten Platz zurückerobern. Bleibt zu hoffen, dass das Verletzungspech ein Ende hat. Zu wünschen ist es den Mädels, die in dieser Saison hart gearbeitet haben und bisher eine tolle Saison spielen.

 

Auf geht’s Mädels wir drücken euch die Daumen! Gute Besserung und werdet wieder fit!

Mit einer knappen 2:3 (15:25,25:23,22:25,25:19,14:16) Niederlage  im Derby verliert Lohhof den dritten Tabellenplatz.  Sonthofen macht das beste Spiel der Saison und sichert sich zwei wichtige Zähler im Abstiegskampf.

 

Es war Derbytag im Lohhofer Hexenkessel. Erst spielte die dritte Mannschaft des SVL in der Bayernliga gegen Sonthofen, dann gab es das Duell in der zweiten Bundesliga. Dabei waren die Vorzeichen komplett verdreht. In der Bayernliga kämpft der SVL um den Verbleib in der Liga und traf auf den Tabellenzweiten aus Sonthofen, während in der zweiten Liga der Tabellendritte aus Lohhof gegen die abstiegsgefährdeten Sonthoferinnen spielte. Das Ergebnis am Ende war überraschend!

 

Die Bayernligadamen des SVL hatten nichts zu verlieren. Das Team wollte trotzdem kämpfen und zumindest einen Punkt aus der Partie mitnehmen. Das es am Ende ein 3:2 Sieg werden würde, hat viel überrascht. Mit einer ganz starken Leistung holte sich die Mannschaft um Trainerin Saskia Seimel zwei wichtige Punkte und geht mit Rückenwind in die verbleibenden Spiele.

 

Vielleicht war es die tolle Leistung der Außenseiter die die Sonthoferinnen inspirierte, vielleicht auch: "Die tolle Atmosphäre in der Halle, die die anderen Teams über sich hinauswachsen lässt", wie Coach Pfletschiner vermutet. 500 Zuschauer wollten sich das Derby anschauen und bekamen mal wieder Volleyball in Überlänge. Und wie auch schon Vilsbiburg vor zwei Wochen, so zeigte Sonthofen einen fulminanten Start und überraschte Gegner und Publikum.  

 

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Foto R.Burschik: Eine knappe Niederlage in einem Wahnsinnsspiel

 

Nachdem sich das Lohhofer Team immer wieder zurück kämpfte, dann im fünften Satz der Höhepunkt. 9:12 lagen die Lohhoferinnen zurück und erkämpften sich dann einen Satzball. 14:13 stand es. Eine tolle Abwehr und Diagonalspielerin Inga Möller steigt hoch doch kurz bevor der Ball auf den Boden einschlägt, schaffte es Veronika Kettenbach durch eine tolle Abwehraktion den Ball noch zu holen. Die Folge Sonthofen erkämpfte sich seinerseits den Satzball und machte den Sack zu. Ein knappen Spiel auf Messers Schneide. Beiden Teams wäre der Sieg zu gönnen gewesen, aber am Ende sichert sich der Außenseiter wichtige Punkte.

 

Nächste Woche geht es Auswärts gegen Erfurt weiter. Im Spitzenduell um Platz drei in der Liga wird es schwer, aber das nichts unmöglich ist, hat uns Sonthofen und unsere Damen 3 gezeigt. Jetzt heißt es weitermachen und Blick nach vorn. Erfurt kann kommen und drückt die Daumen, dass unserer Kapitän Marion Mirtl bis dahin wieder fit ist.

 

 

Unsere Bundesligamannschaft ist im Jahr 2016 noch ungeschlagen! Diese Serie wollen die Damen auch im Derby gegen Sonthofen verteidigen. Die Mannschaft ist hochmotiviert und will den nächsten Sieg einfahren.

 

Nach zwei spannenden Heimspielen gegen den VV Grimma und die Rote Raben aus Vilsbiburg, die jeweils mit 3:2 gewonnen wurden, konnte die Mannschaft um Trainer Jürgen Pfletschinger am vergangenen Wochenende in Dresden gegen das Ausbildungsteam VCO Dresden mit 3:1 gewinnen. Dabei feierte unsere Kapitänin Marion Mirtl nach überstandener Knieverletzung ihr Comeback. Gegen Sonthofen will sie natürlich auch dabei sein und ihr Team wieder nach vorn schreien.

 

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Nun steht für das kommende Wochenende das nächste Bayernderby gegen die AllgäuStrom Volleys aus Sonthofen auf dem Spielplan. Das Team um die ehemalige Lohhoferin Veronika Kettenbach steht derzeit auf einem Abstiegsrang und kämpft um den Verbleib in der 2. Bundesliga. Seit Beginn der Rückrunde verstärken mit Lina Hummel und Florentina Büttner zwei bundesligaerfahrene Spielerinnen das Team aus dem Allgäu.

 

Das Team ist also gewarnt den der Gegner wird alles versuchen um aus dem Tabellenkeller rauszukommen. Nichtsdestotrotz wird unser Team alles daran setzen aus diesem Heimspiel drei Punkte auf die Guthabenseite in der Tabelle zu verbuchen!

 

SV Lohhof – AllgäuStrom Volleys Sonthofen

Datum: Sonntag, den 07.02.2016

Uhrzeit: 16.00 Uhr

Ort: Sporthalle des Carl-Orff-Gymnasiums, Münchner Ring 6 in 85716 Unterschleißheim

 

Startet das Volleyballwochende mit zwei weiteren Heimspiel-Highlights im COG:

Samstag, 06.02 16:00 SVL III - TSV Sonthofen II

Sonntag, 07.02 13:00 SVL II - Esting

Die Lohhofer haben in der Ferne wieder drei Punkte geholt. Gegen eine junge Dresdener Mannschaft siegte das Team von Coach Pfletschinger mit einer konzentrierten Leistung mit 3:1.

 

Im Vergleich zum Hinspiel zeigte sich das Dresdener Team stark verbessert. Die Mannschaft hat sich gut entwickelt und die Marschrichtung hieß den jungen Gegner von Beginn an unter Druck setzen. Das gelang unseren Lohhoferinnen sehr gut und der erste Satz wurde mit 25:20 gewonnen.

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Foto Forcher: Zwei Mal drei Punkte gegen den VCO Dresden

 

Wie schnell die Mannschaft vom VCO lernt, zeigte sich im zweiten Satz. Man stellte sich immer besser auf das Lohhofer Angriffsspiel ein. Es begann eine regelrechte Abwehrschlacht und lange, spannende Ballwechsel. Viele dieser Ballwechsel gewann die Mannschaft aus dem Münchener Norden. Vielleicht waren es die starke Abwehrleistungen in dem Satz, die dann auch unsere SVL-Libera Tami Zeller und VCO-Libera Patricia Nestler nach dem Spiel zu den MVPs machten. Satz zwei ging mit 25:16 an den SVL.

 

Im 3.Satz nahm der Dresdener Coach die sonst sehr starke Maike Henning aus der Startaufstellung und das mit Erfolg.  VCO hatte nichts mehr zu verlieren und spielte befreit und frech auf. Lohhof agierte nicht mehr ganz so konzentriert und so setzten sich die Elbstädter Punkt für Punkt vom SVL ab und gewannen den dritten Satz mit 25:22.

 

Jetzt hieß es Zähne zusammenbeißen und sich trotzdem drei Punkte holen. Das Team geriet in Rückstand, kämpfte aber um jeden Punkt. Erst mit der Joker Einwechslung zum Ende des Satzes, konnte der SVL wieder an Dresden vorbeiziehen. Laura Gentner machte mit einer starken Aufschlagserie den Sack zu. Aus einem 18:21 wurde mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung ein 25:21. Drei Punkte mitgenommen und den dritten Tabellenplatz verteidigt, lautet die Bilanz vom Wochenende.

 

Mit den AllgäuStrom Volleys kommt nächste Woche der nächste Gegner in das Lohhofer Carl-Orff-Gymnasium.  Bei den letzten Spielen hieß es Spannung und Unterhaltung auf hohem Niveau. Am Sonntag, den 07.02.2016 um 16 Uhr ist der Anpfiff zum nächsten Derby.

 

Was ist da los? Das war wohl die Frage, die alle nach dem zweiten Satz auf den Lippen hatten. Erst in der Mitte des dritten Satzes verkündete Abteilungsleiter Matthias Kock über das Mikrofon: "Das ist die Wende". Und das war es auch! Mit 3:2 erkämpften sich die Lohhofer wieder einen Sieg in einem Fünf-Satz-Match.

 

Knapp 200 Zuschauer fanden am Freitagabend den Weg ins COG und was sie da erlebten war abwechslungsreiche Unterhaltung. Die Damen aus Vilsbiburg waren schon früh in der Halle und konnten es kaum erwarten loszulegen. Dementsprechend begannen sie ihr Spiel und setzten unsere Lohhoferinnen immer wieder unter Druck. Starke Aufschläge und trickreiche Angriffe setzten dem Team zu. Schnell lag man hinten und konnte trotz der tollen Unterstützung aus dem Publikum den Satz nicht mehr gewinnen.

 

Auch der zweite Satz begann für die Fans ernüchternd. Die Raben spielten druckvoll weiter, machten es der Lohhofer Abwehr sehr schwer und gingen schnell in Führung. Lisa Keferloher versuchte das Team immer wieder zu puschen und voran zu treiben. Variabel versuchte man den Rückstand zu verkürzen und sich wieder ins Spiel zurück zu kämpfen.  Leider fehlte die Konzentration in der Annahme und so stand es 25:20 für Vilsbiburg.

 

Es gab den ein oder anderen Zuschauer, die da an einen kurzen Abend dachten. Auch im dritten Satz gab es nach der Anfangsphase wenig Grund zur Hoffnung. Mit 6:8 ging es in die technische Auszeit und egal was das Team da besprochen hat, er wirkt und zwar richtig. Mit Sonja Auer im Aufschlag und toller Abwehrleistung erreichte das Team den Umbruch.

 

Nachdem die Wende auch über die Hallenlautsprecher verkündet wurde, sah man auch in der Lohhofer Mannschaft das Selbstvertrauen wieder im Gesicht und es stand plötzlich 14:9. Die Annahme wurde immer stabiler und man konnte wieder mit Power im Angriff durchkommen. Tami Zeller schaffte es auch in der Abwehr immer mehr Bälle rauszuholen und machte es den Gegnern schwer noch zu punkten. Und nachdem auch noch Ambria Dasch mit einer nennen wir es "Angriffsabwehr" einen wichtigen Punkt erzielte, war auch der Widerstand der Raben gebrochen. Brie startete bei dem Punkt schon fast einen Siegestanz und riss auch die letzten Zweifler im Publikum mit. Satz drei und vier gingen an ein überzeugendes Lohhofer Team.

 

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Foto Burschik: Wieder in der Spur. Die Mädels im fünften Satz.

 

Im fünften Satz gab es noch einmal eine kurze Phase in der der Coach durchatmen musste. Laura Gentner die sich im Laufe des Spiels in der Annahme immer stabiler zeigte, brachte den Ball zum Satzende perfekt nach vorn und ermöglichte damit ein tolles Angriffsspiel. Chrissi Kock legte jedoch mit ihrer Aufschlagserie dann den Grundstein für den Sieg und mit 15:11 sammelte das Team die nächsten Zähler für die Tabelle.

 

Die Nummer des Spiels war die Vier! Auf beiden Seiten wurden die Spielerinnen mit der Trikotnummer vier zum MVP gewählt. Bei der Ernennung von Theresa Schieder auf Seiten der Lohhoferinnen, hallte es von der Mannschaft: "Die Nummer vier, schläft heut bei mir". Bei wem sie letztendlich geschlafen hat, werden wir hier nicht aufklären, aber ihr könnt sie gern beim nächsten Heimspiel fragen. Das Publikum wurde fürs durchhalten belohnt und der Sieg war am Ende verdient. Die Raben zeigten ein tolles Spiel und belohnten sich mit einem Punkt.