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Für SVL-Coach Frank geht die Saison mit der Partie gegen Vilsbiburgs Bundesligareserve erst so richtig los

VON SILKE NÖRENBERG

Lohhof – In den vergangenen Wochen hatte Benedikt Frank, Trainer der Lohhofer Zweitliga-Volleyballerinnen, so ab und an das Gefühl, „dass die Saison jetzt so langsam mal losgehen könnte!“ Auf gerade einmal vier Ligaspiele hat es Lohhof in sieben Wochen gebracht, so ganz einfach war es da nicht, in den gerne zitierten Rhythmus zu kommen.

Doch derlei Sorgen sind die Lohhoferinnen jetzt los: An diesem Samstag um 19.30 Uhr sind die Roten Raben II aus Vilsbiburg zum zweiten Heimspiel im Carl-Orff-Gymnasium zu Gast, und dann sind die SVL-Spielerinnen bis Weihnachten durchgehend beschäftigt. Je nach Erfolg im Pokal stehen sogar Doppelspiele an.

Benedikt Frank ist das nur recht, „jetzt geht die Saison endlich so richtig los.“ Dass der Auftaktgegner dabei die Reserve des amtierenden Deutschen Meisters ist, passt dem Coach ebenso in den Kram: Das Bayernderby, zu dem mit Raben-Coach Werner Neumeier und Außenangreiferin Patricia Hofmarksrichter zwei gute Lohhofer Bekannte anreisen, ist halt etwas Besonderes. Da dürften auch die älteren Lohhoferinnen, die zuletzt nicht im Pokaleinsatz waren, schnell wieder auf Spielbetriebstemperatur kommen. Raben rupfen heißt die Devise.

In Trainingsspielen unter der Woche haben sich alle Lohhoferinnen das dafür nötige Selbstvertrauen holen können, das die A-Jugendspielerinnen bei ihrem Pokalsieg eh schon getankt hatten. Und Frank konnte – endlich – richtig Alternativen testen, denn selbst die Langzeitverletzten Inga Lamby und Svetlana Georgieva greifen langsam wieder richtig ins Geschehen ein. Was gegen Vilsbiburg wichtig werden könnte: Denn auch wenn – oder gerade weil – Lohhof bislang immer gewonnen hat, auch in den diesjährigen Trainingsspielen, „haben die uns von hinten bis vorne analysiert“, ist sich Frank sicher. Außerdem sind die Raben nicht erst seit dem Sieg in Sinsheim zuletzt auf Höhenflug.

Dagegen verordnet Frank seinem Team keine großartige Taktik, zu genaue Vorgaben haben sich zuletzt bei der Niederlage in Erfurt als nicht sonderlich hilfreich erwiesen. „Wir konzentrieren uns aufs ordentliche Zocken“, kündigt er stattdessen an, und das wird nach so vielen freien Wochenenden wohl auch den Nerv seiner Spielerinnen treffen.